Barrick Mining Aktie: Nevada-Deal erweitert Projektbasis

Symbolbild, KI-generiert

Barrick bringt Fourmile ein, Newmont zahlt 1,95 Milliarden Dollar und steuert Mike sowie Fiberline bei.

Auf einen Blick:
  • Fourmile wird Teil des Gemeinschaftsunternehmens
  • Newmont zahlt 1,95 Milliarden Dollar
  • Führungskonflikt der Partner beigelegt
  • Fourmile-Studie für 2028 vorgesehen

Barrick Mining und Newmont bündeln mehr Goldprojekte in ihrem gemeinsamen Nevada-Geschäft. Hintergrund ist eine Transaktion über 1,95 Milliarden Dollar, die zugleich einen langen Streit um die Führung des Joint Ventures beendet. Der Goldpreis liefert dafür derzeit Rückenwind.

Fourmile, Mike und Fiberline kommen ins Joint Venture

Nevada Gold Mines betreiben beide Konzerne seit 2019. Barrick hält 61,5 Prozent, Newmont 38,5 Prozent. Laut der Vereinbarung vom 10. August bringt Barrick die Fourmile-Lagerstätte ein, Newmont steuert die Projekte Mike und Fiberline bei. Newmont zahlt dafür 1,95 Milliarden Dollar an Barrick.

Parallel legten die Partner ihre Auseinandersetzungen über die Führung des Gemeinschaftsunternehmens bei. Newmont stimmte außerdem dem geplanten Börsengang von Barricks nordamerikanischen Goldaktivitäten zu. Das räumt ein Hindernis für diesen Schritt aus dem Weg.

Lange Entwicklungszeiten, hohe Investitionen

Fourmile liegt in unmittelbarer Nähe bestehender Bergbauanlagen. Für 2028 ist eine Vormachbarkeitsstudie vorgesehen. Die gemeinsame Planung erlaubt es, Minenentwicklung und Infrastruktur über Projektgrenzen hinweg abzustimmen.

Im Cortez-Komplex läuft bereits der Produktionshochlauf der untertägigen Goldrush-Mine. Ihre Förderung soll in den kommenden Jahren steigen.

Allerdings kommen mit Fourmile erhebliche zusätzliche Investitionsanforderungen auf das Joint Venture zu. Wie viel die Lagerstätte später zur Produktion beiträgt, hängt von der weiteren technischen Entwicklung ab. Selbst in etablierten Bergbauregionen vergehen zwischen Ressourcenbestimmung, Studien, Genehmigungen und Produktionsstart oft mehrere Jahre.

Goldpreis verbessert die Rechnung

Anfang Oktober kostete eine Feinunze Gold mehr als 4.000 Dollar. Die höheren Erlösmöglichkeiten verändern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für neue Minen im Westen der USA. Dort setzen Unternehmen vor allem auf Regionen mit jahrzehntelanger Bergbaugeschichte, wo Infrastruktur und geologische Daten die erneute Erkundung bekannter Lagerstätten erleichtern.

Der nächste konkrete Meilenstein für Fourmile ist die für 2028 vorgesehene Vormachbarkeitsstudie. Bis dahin bleibt der Goldrush-Hochlauf im Cortez-Komplex der sichtbarste Produktionstreiber im Joint Venture.

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