Am 11. Mai legt Barrick Mining seine ersten Quartalszahlen unter CEO Mark Hill vor — und die Ausgangslage könnte kaum besser sein. Gold notiert bei über 4.700 Dollar je Unze, die Produktionskosten liegen bei 1.581 Dollar. Die Marge ist historisch breit.
Goldpreis als Rückenwind
Zwischen März 2025 und März 2026 stieg Gold von 3.019 auf 4.447 Dollar je Feinunze — ein Plus von 47 Prozent. Mitte April kletterte der Preis zeitweise auf 4.781 Dollar. Für Barrick bedeutet das: Jede produzierte Unze bringt mehr als dreimal die Produktionskosten ein.
Das schlägt sich bereits in den Jahreszahlen 2025 nieder. Der Umsatz wuchs um 31 Prozent auf 16,96 Milliarden Dollar, der Gewinn schnellte um 133 Prozent auf 4,99 Milliarden Dollar hoch. Die Messlatte für Hill liegt entsprechend hoch.
Was der Bericht zeigen muss
Barrick plant für 2026 eine Goldproduktion von 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen — mit einem Schwerpunkt von 55 Prozent im zweiten Halbjahr. Das erste Quartal gilt traditionell als schwächstes, beim Kupfer sogar explizit so kommuniziert. Hinzu kommt das Reko-Diq-Projekt in Pakistan: Wegen verschlechterter Sicherheitslage und offener Finanzierungsfragen verlängert Barrick die Projektprüfung um zwölf Monate bis Mitte 2027. Raymond James senkte daraufhin das Kursziel leicht von 62 auf 61 US-Dollar, behielt aber die Outperform-Einstufung bei.
Das Analysten-Bild bleibt insgesamt positiv: 13 von 15 Analysten vergeben ein „Strong Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 82,26 kanadischen Dollar.
IPO und Kapitalrückgabe als Zusatzfaktoren
Neben den operativen Zahlen rücken zwei strukturelle Themen in den Vordergrund. Der Vorstand hat ein neues Kapitalrückgaberahmenwerk beschlossen, das 50 Prozent des freien Cashflows ausschüttet, und die Quartalsdividende auf 17,5 US-Cent angehoben. Parallel bereitet Barrick einen Börsengang nordamerikanischer Assets für Ende 2026 vor — mit einem Streubesitz von zunächst 10 bis 15 Prozent.
Bereits am 8. Mai, drei Tage vor dem Quartalsbericht, findet die virtuelle Hauptversammlung statt. Dort dürfte Hill erstmals öffentlich Stellung zu Reko Diq, dem geplanten IPO und der Kupferstrategie nehmen — ein Vorgeschmack auf das, was Investoren am 11. Mai erwartet.
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