Barrick Mining-Aktie: Das Filetstück!

Der Goldkonzern Barrick Mining will seine nordamerikanischen Minen in eine separate Gesellschaft ausgliedern und an die Börse bringen, um Risiken zu reduzieren und das Anlegerinteresse zu steigern.

Auf einen Blick:
  • Ausgliederung der Goldaktivitäten in Nordamerika geplant
  • Börsengang der neuen Gesellschaft bis Ende 2026
  • Strategie zielt auf Risikoreduzierung für Investoren
  • Analysten sehen Produktionsrückgänge und steigende Kosten

Wieder etwas höhere Goldpreise ließen am Freitag auch die Aktie von Barrick Mining aufatmen, die um 2,7 Prozent auf 45,16 US-Dollar zulegen konnte. Vielleicht noch wichtiger waren aber die jüngsten Ankündigungen des Unternehmens bezüglich der eigenen Struktur. Wie „Der Aktionär“ berichtet, ist wohl eine Ausgliederung der besonders beachteten Goldaktivitäten in Nordamerika angedacht.

Noch im Laufe dieses Jahres sollen jene in eine neue Einheit ausgegliedert und bis Ende 2026 an die Börse gebracht werden. In einem ersten Schritt sollen zehn bis 15 Prozent der noch zu gründenden Gesellschaft verkauft werden. Die Mehrheit verbleibt bei Barrick Mining und die Kontrolle wird nicht aus der Hand gegeben.

Barrick Mining reduziert Risiken

Von dem Schritt dürfte sich Barrick Mining nicht (nur) eine hübsche Finanzspritze erhoffen. Hinter dem vorhaben dürfte vor allem der Plan stehen, Risiken für die Anleger zu reduzieren. Denn die Barrick Mining-Aktie wird trotz immer neuer Rekorde beim Goldpreis eher stiefmütterlich behandelt.

Barrick Gold Aktie Chart

Schwache Entwicklungen bei einzelnen Minen sowie enorme geopolitische Unsicherheiten in politisch eher instabilen Ländern lassen manchen Anleger Abstand halten. Um derartige Dinge könnte eine neue Gesellschaft befreit werden, was das Kaufinteresse auf neue Höhen befördern könnte. Dass darunter die Barrick Mining-Aktie eher leiden könnte, scheint man in Kauf nehmen zu wollen.

Offene Fragen

Einige Fragen ließ Barrick Mining bisher noch unbeantwortet. Etwa dazu, wie es mit Vorkaufsoptionen und Einflussrechten von Newmont aussehen mag, welches einige der wichtigsten Minen in Joint Ventures mit Barrick betreibt. Zudem warnen Analysten davor, dass es in Nordamerika im laufenden Jahr zu Produktionsrückgängen bei gleichzeitig steigenden Kosten kommen könnte. Derlei Bedenken stehen momentan einer spontanen Euphoriewelle noch im Weg.

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