Barrick Mining bekommt den Goldboom direkt in die Kasse gespült. Der Konzern verdient trotz etwas geringerer Förderung deutlich mehr und senkt sogar die Kosten. Das macht die Zahlen stark genug, um Dividende, Rückkäufe und Wachstumsprojekte parallel zu tragen.
Die Aktie spiegelt viel davon bereits wider. Sie schloss am Mittwoch bei 61,50 CAD und liegt auf Wochensicht 7,52 Prozent im Plus. Vom Hoch Ende Januar fehlen aber noch 14,42 Prozent.
Hoher Goldpreis, starke Marge
Der realisierte Goldpreis lag im ersten Quartal bei 4.823 Dollar je Unze. Das waren 66 Prozent mehr als im Vorjahr. Die zurechenbare EBITDA-Marge erreichte ebenfalls 66 Prozent.
Die Goldproduktion ging leicht auf 719.000 Unzen zurück. Sie lag damit aber über der eigenen Zielspanne. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 0,98 Dollar und übertraf die Erwartungen klar.
Wichtig ist der Kostenteil. Die nachhaltigen Gesamtkosten sanken um rund 4 Prozent auf 1.708 Dollar je Unze. In einem Umfeld mit hohem Kostendruck ist das ein starkes Signal.
Cashflow stützt Ausschüttungen
Barrick erwirtschaftete im Quartal einen operativen Cashflow von 2,55 Milliarden Dollar. Der zurechenbare freie Cashflow lag bei 1,21 Milliarden Dollar. Diese Liquidität gibt dem Management Spielraum.
Für das laufende Quartal sieht Barrick eine Basisdividende von 0,175 Dollar je Aktie vor. Die Zahlung ist für Juni geplant. Ergänzend zielt die Top-up-Politik darauf, 50 Prozent des jährlichen zurechenbaren freien Cashflows an Aktionäre auszuschütten.
Hinzu kommt eine neue Ermächtigung für Aktienrückkäufe von bis zu 3,0 Milliarden Dollar. Das ist kein automatischer Kaufauftrag. Es schafft aber Flexibilität, falls der Vorstand die Aktie für attraktiv bewertet.
Kupfer wird wichtiger
Neben Gold gewinnt Kupfer an Gewicht. Im ersten Quartal förderte Barrick 49.000 Tonnen Kupfer. Das Lumwana-Super-Pit-Projekt in Sambia läuft nach Plan und soll die Produktion dort bis Anfang 2028 verdoppeln.
Auch die Nordamerika-Strategie rückt nach vorn. Barrick plant einen Teilbörsengang seiner US-Vermögenswerte, darunter Nevada Gold Mines. Das Ziel: Ein Minderheitsanteil soll bis Ende 2026 an die Börse kommen und den Wert dieser Assets sichtbarer machen.
Ausblick bleibt robust
Für 2026 hält das Management an der Goldprognose von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen fest. Im zweiten Quartal erwartet Barrick eine höhere Förderung. Die Spanne liegt bei 730.000 bis 770.000 Unzen.
Explorationsprojekte wie Fourmile in Nevada liefern weiter positive Bohrergebnisse. Reko Diq in Pakistan bleibt dagegen wegen laufender Sicherheitsprüfungen auf Eis.
Mit einer Nettokasse von 2,4 Milliarden Dollar hat Barrick finanziellen Spielraum für Projekte und Ausschüttungen. Operativ zählen nun die höhere Förderung im zweiten Quartal und der Zeitplan für den Teil-IPO der US-Assets bis Ende 2026.
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