Die monatelange Kursrallye der Barrick Gold-Aktie nahm am Freitag mit einem Kurseinbruch von zwölf Prozent ein jähes Ende. Was war da los und müssen sich Anleger nun auf eine Trendumkehr beim Goldproduzenten einstellen?
Das hat den Gold-Crash ausgelöst
Auslöser des Kurseinbruchs der Barrick Gold-Aktie am Freitag war selbstverständlich der Kurscrash bei Gold und Silber. Während der Goldpreis „nur“ um etwa zwölf Prozent einbrach, sackte der Kurs von Silber um gut 30 Prozent in den Keller.
Grund für den tiefen Fall der Kurse der beiden wichtigsten Edelmetalle war die Nominierung von Kevin Warsh als künftiger Vorsitzender der US-Notenbank durch Präsident Trump. Warsh gilt als sogenannter „Falke“. Das bedeutet, dass er auf eine geldpolitisch striktere Politik in Sachen Inflationsbekämpfung achten dürfte.
Damit einher geht die Sorge der Börse vor höheren Zinsen. Diese Sorge trieb nicht nur den Kurs des US-Dollars in die Höhe, sondern auch die Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Höhere Renditen für US-Bonds bedeuten automatisch eine sinkende Attraktivität von Gold als Anlagealternative.
Es könnte noch nicht vorüber sein
Aber Warshs Nominierung war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Aufgrund der massiven Preissteigerungen von Gold in den letzten Monaten galt der Markt als extrem „überkauft“. Viele Investoren nutzten die Nachricht deshalb als Signal, um ihre massiven Gewinne der vorangegangenen Wochen zu sichern.
Anleger müssen sich darauf einstellen, dass die Kurskorrektur des Goldpreises und damit auch der Barrick Gold-Aktie noch nicht vollständig abgeschlossen ist.
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