Banca Monte dei Paschi di Siena zieht einen Schlussstrich unter die Marktspekulationen. Das Institut dementierte am Freitag offiziell Pläne, seine Beteiligung von 13 Prozent am Versicherer Generali zu veräußern. Damit erteilt die Bank auch den Gerüchten über eine mögliche Übernahme der Banco BPM eine Absage.
Fokus auf Mediobanca
Stattdessen liegt der Fokus auf der laufenden Integration der Mediobanca. Ein Sprecher betonte, dass ein Verkauf der Generali-Anteile derzeit keine Option sei. Die Klarstellung folgt auf eine Phase erhöhter Volatilität, in der Berichte über einen strategischen Kurswechsel die Anleger verunsichert hatten.
Parallel zur strategischen Positionierung hat die Bank ihre neue Führungsstruktur formalisiert. Der Verwaltungsrat ernannte Cesare Bisoni zum Vorsitzenden, während Luigi Lovaglio als CEO und Generaldirektor im Amt bestätigt wurde. Die Neubesetzung folgt auf ein Investorenvotum, bei dem eine von der PLT Holding unterstützte Liste knapp 50 Prozent der Stimmen erhielt.
Neue Führungsstruktur bis 2028
Damit sicherte sich das Aktionärsbündnis acht der insgesamt 15 Sitze im Verwaltungsrat für die Amtszeit bis 2028. Das neue Führungsteam übernimmt in einer Phase relativer Kursstärke. Trotz eines leichten Tagesverlusts auf 9,02 Euro verzeichnet die Aktie auf Sicht von 30 Tagen ein Plus von fast 19 Prozent.
Mit der festgeschriebenen Governance für die nächsten drei Jahre kehrt Ruhe in die Führungsebene ein. Die operative Integration der jüngsten Zukäufe bleibt das Kernprojekt des Vorstands.
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