Ballard Power steht sinnbildlich für den Hype und die Ernüchterung rund um Wasserstoff. Die Aktie von Ballard Power schwankt stark. Große Visionen treffen auf harte Realität.
Wer Mitte Oktober eingestiegen ist, sitzt heute auf deutlichen Verlusten. Der Kurs fiel von rund 4,10 US-Dollar auf unter 2,20 US-Dollar. Das entspricht einem Minus von über einem Drittel. Während viele US-Aktien neue Hochs markierten, blieb Ballard Power klar zurück.
Das Grundproblem bleibt: Ballard Power schreibt Verluste und verbrennt weiter Geld. Der Weg in die Gewinnzone zieht sich. Immer wieder braucht Ballard frisches Kapital. Das schreckt viele große Investoren ab. Institutionelle Anleger halten Abstand. Kurzfristig orientierte Trader bestimmen oft das Geschehen.
Ballard Power Aktie Chart
Ballard Power mit neuen Projekten
Operativ meldet Ballard Power zwar neue Projekte. Der Konzern liefert Brennstoffzellen für Busse, Lkw und Schiffe. Auch stationäre Anwendungen spielen eine Rolle. Strategisch will sich Ballard als Schlüsselanbieter für emissionsfreie Antriebe im Schwerlastverkehr etablieren. Doch viele Aufträge haben noch Pilotcharakter. Sie bringen Prestige, aber zunächst wenig Umsatz.
Gleichzeitig hoffen Anleger auf politischen Rückenwind. Förderprogramme in Nordamerika und Europa sollen Wasserstoff voranbringen. Ballard gilt technologisch als erfahrener Player.
An der Börse reicht das bislang nicht. Investoren verlangen klare Fortschritte bei Auslastung, Margen und Cashflow.
Was heißt das für Anleger?
Ballard Power bleibt eine Wette auf den Durchbruch der Wasserstoffwirtschaft. Gelingt der Markthochlauf, winkt enormes Potenzial.
Doch das ist derzeit nur ein Hoffen, die Aktie von Ballard Power bleibt ein Zockerwert. Anleger bleiben daher draußen, ein Einstieg drängt sich nicht auf.
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