Ballard Power strebt für die nächsten beiden Geschäftsjahre ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 30% auf Unternehmensebene an. Dieses Ziel stellte das Unternehmen am Donnerstag auf seinem Ballard Forum vor. Zugleich formulierte Ballard konkrete Vorgaben für die Bruttomarge und den Weg in die Profitabilität.
Margenziele steigen bis 2028
Für 2027 peilt Ballard eine Bruttomarge von mehr als 20% an. Im darauffolgenden Jahr soll sie mehr als 25% erreichen. Dabei handelt es sich um Zielwerte des Unternehmens, nicht um bereits erzielte Margen.
Bis Ende 2027 will Ballard auf Basis des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen die Gewinnschwelle erreichen. Für das Gesamtjahr 2028 strebt das Unternehmen Profitabilität an. Die beiden Ergebnisziele unterscheiden sich damit sowohl im Zeitraum als auch in ihrer Formulierung.
GeoPura meldet Einsätze bei Veranstaltungen
Am Mittwoch berichtete Ballard außerdem über Einsätze seiner kürzlich übernommenen Tochtergesellschaft GeoPura. Sie lieferte im Sommer 2026 wasserstoffbasierte Stromversorgung für Veranstaltungen. Zu den genannten Einsatzorten gehörten Boomtown und die Edinburgh Summer Sessions sowie der Solheim Cup und die Genesis Scottish Open.
Für den Ausbau der Flotte von Hydrogen Power Units stellte Ballard auf seinem Forum Investitionen zwischen 80 Millionen $ und 120 Millionen $ in Aussicht. Die Finanzierung soll über besicherte Finanzierungen mit einer Beleihungsquote von mehr als 80% erfolgen.
Den nächsten festen Termin für die Berichterstattung hat Ballard bereits angekündigt: Am 16. November 2026 will das Unternehmen seine operativen Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 in einer Telefonkonferenz besprechen. Diese soll um 8 Uhr pazifischer Zeit beginnen.
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