Die Kursentwicklung der Avis Budget-Aktie war in den letzten Tagen wirklich nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Nachdem der Kurs des Autovermieters innerhalb eines Monats von ca. 100 auf 600 Euro hochschoss, brach er in den letzten beiden Tagen wieder auf rund 200 Euro ein. Was war da bloß los?
Das Ende eines Short Squeezes
Es ist das Ende eines epischen Short Squeezes. In den letzten Wochen kam es bei der Avis Budget-Aktie zu einer gigantischen Blase, die durch Leerverkäufer angetrieben wurde.
Sie wetteten im März massiv gegen die Aktie des Autovermieters, wurden Ende vergangenen Monats aber durch steigende Kurse auf dem falschen Fuß erwischt. Potenziert wurde dieses Phänomen durch die Tatsache, dass nur ein sehr geringer Prozentsatz der Avis Budget-Aktien frei handelbar war. Das führte dazu, dass Verkäufer exorbitant hohe Preise von Shortsellern für ihre Aktien verlangten.
In den letzten zwei Tagen ging diesem Short Squeeze allerdings die Puste aus. Sobald der Kaufdruck der Leerverkäufer nachlässt, bricht ein solches Kartenhaus oft in sich zusammen, da keine fundamentale Unterstützung vorhanden ist.
Zugleich kursierten am Markt starke Gerüchte, dass das Management das extrem hohe Kursniveau nutzen könnte, um eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Avis sitzt auf einem Schuldenberg von rund sechs Milliarden US-Dollar.
Eine Ausgabe neuer Aktien würde die bestehenden Anteile massiv verwässern. Viele Spekulanten versuchen nun, vor einer möglichen offiziellen Ankündigung einer Kapitalmaßnahme ihre Gewinne zu retten.
Blasen platzen
Blasen haben die physikalische Eigenschaft, dass sie früher oder später platzen — so auch im Fall der Avis Budget-Aktie. Aufgrund des fundamental immer noch nicht gerechtfertigten Kursniveaus müssen Anleger mit weiteren Kursrückgängen rechnen.
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