Es ist kaum zu glauben. Der Kurs der Avis Budget-Aktie hat sich innerhalb eines Monats versiebenfacht. Was steckt hinter der unfassbaren Kursexplosion des Autovermieters?
Ein unerwarteter Short Squeeze
Hinter der jüngsten Kursrallye der Avis Budet-Aktie steckt ein Börsenphänomen, das als „Short Squeeze“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Situation, in der Leerverkäufer mit großen Positionen auf einen Rückgang des Aktienkurses setzen. Durch einen kurzfristigen Kursanstieg müssen sie ihre Short-Positionen jedoch auflösen und tragen zu einem Kurssprung bei.
Besonders bei Aktien mit seinem sehr geringen Free Float, wie bei Avis Budget, kann so ein Short Squeeze extrem große Ausmaße annehmen. Viele Leerverkäufer machten den Fehler und gingen von einem zu hohen Free Float der Aktien aus. In der Praxis sorgte eine Kombination aus großen Ankeraktionären, passiven Investoren und komplexen derivativen Strukturen dafür, dass der tatsächlich handelbare Anteil der Avis Budget-Aktien nur sehr gering war.
Tatsächlicher Auslöser des Short Squeezes war wohl die massive Krise im US-Flugverkehr Anfang April. Aufgrund von Budgetstreitigkeiten kam es an großen Drehkreuzen wie Chicago und Atlanta zu stundenlangen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen.
Tausende Reisende stornierten ihre Inlandsflüge und stiegen auf Mietwagen für Langstrecken-Roadtrips um. Avis Budget, als einer der weltweit größten Vermieter mit über 10.000 Standorten, war der direkte Profiteur dieser plötzlichen Nachfragewelle.
Mehr als nur ein Autovermieter?
Zusätzlich befeuerten Spekulationen über eine technologische Neuausrichtung den Kurs der Avis Budget-Aktie. Es gab Berichte über eine engere Zusammenarbeit mit Rivian im Bereich Flottenmanagement-Software. Anleger bewerteten Avis plötzlich nicht mehr nur als reinen Vermieter, sondern als „Mobilitäts-Technologie-Unternehmen“, was zu einer deutlich höheren Bewertung führte.
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