Mit einem zweistelligen Kursverlust ist die AutoZone-Aktie am Dienstag der ganz große Verlierer im US-Leitindex S&P 500 und stürzt auf ein neues 12-Monatstief ab. Was setzt dem größten Autoersatzteilhändler der USA so stark zu?
Zu geringe Dynamik
Der deutliche Kurseinbruch der AutoZone-Aktie liegt an den frisch vorgelegten Quartalszahlen für das dritte Geschäftsquartal 2026. Obwohl das Unternehmen beim Gewinn pro Aktie die Erwartungen übertreffen konnte, reagierte die Wall Street extrem empfindlich auf Schwächen beim Umsatz und den Margen.
AutoZone meldete für das abgelaufene Quartal einen Umsatz von 4,84 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet zwar ein solides Wachstum von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, lag aber unter den durchschnittlichen Schätzungen der Analysten, die mit 4,86 bis 4,87 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Da der Markt stark auf das Erreichen dieser Wachstumsziele fokussiert ist, hat dieser leichte Miss die Anleger enttäuscht.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber sollte eigentlich die Expansion nach Lateinamerika sein. Im Quartalsbericht wurde jedoch deutlich, dass die Geschäfte in Mexiko und Brasilien hinter den internen Erwartungen zurückgeblieben sind. Währungsbereinigt stieg der internationale Umsatz auf vergleichbarer Fläche lediglich um 1,6 Prozent, was deutlich weniger Dynamik zeigt als erhofft.
Und Sorgen um die Profitabilität
Hauptauslöser der negativen Kursreaktion der AutoZone-Aktie war jedoch die Bruttomarge, die Vergleich zum Vorjahr um 57 Basispunkte auf 52,2 Prozent sank. Das Unternehmen verwies auf einen negativen, nicht zahlungswirksamen LIFO-Effekt in Höhe von 77 Basispunkten. Auch wenn dies eher technischer Natur ist, sorgt es bei Investoren für Sorgen hinsichtlich der Profitabilität in einem inflationären Umfeld.
AutoZone-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AutoZone-Analyse vom 26. Mai liefert die Antwort:
Die neusten AutoZone-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AutoZone-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
