Deutsche Bank Research hat am 21. Oktober das Kursziel für Aurubis vor den Quartalszahlen von 177 auf 169 Euro gesenkt. Die Einstufung blieb auf „Hold“. Analyst Bastian Synagowitz verwies dabei auf einen anspruchsvolleren Hochlauf des Werks in Richmond.
Niedrigere Gewinnprognosen trotz erwarteter Mittelzuflüsse
Wie dpa-AFX berichtete, reduzierte das Analysehaus seine Prognosen für den Vorsteuergewinn der Jahre 2026 und 2027. Synagowitz erwartete zugleich einen starken Free Cashflow. Damit enthielt die Einschätzung neben den Belastungen durch den Werksanlauf auch eine positive Erwartung für die frei verfügbaren Mittel des Unternehmens.
Die Aurubis-Aktie fällt heute um 1,5% auf 135,10 €. Gestern hatte sich das Papier erholt, nachdem es am Donnerstag zurückgegangen war.
Rohstoffversorgung und Hamburger Investition
Eine personelle Nachricht meldete Aurubis am 20. Oktober: COO Tim Kurth wurde in den Vorstand des International Wrought Copper Council, kurz IWCC, gewählt. Nach Unternehmensangaben wird er dort die Perspektive von Aurubis zur Rohstoffversorgung über Primär- und Sekundärwege einbringen. Sein Beitrag in dem Gremium soll damit beide vom Unternehmen genannten Wege der Rohstoffversorgung umfassen.
Für den Hamburger Standort hatte Aurubis vor gut drei Wochen eine hochautomatisierte Anlage zur Vorverarbeitung metallhaltiger Zwischenprodukte angekündigt. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Die Ankündigung betrifft damit die Vorverarbeitung am Standort und noch keine abgeschlossene Inbetriebnahme.
Auch auf der Eigentümerseite gab es vor gut drei Wochen eine Mitteilung. Die Rossmann Beteiligungs GmbH wies nach einer Schwellenberührung insgesamt 21,59 % aus. Davon entfielen laut Stimmrechtsmitteilung 16,39 % auf Stimmrechte und 5,19 % auf Anteile über Instrumente.
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