Aurubis Aktie: Prysmian-Vertrag sichert Kupferabsatz

Symbolbild, KI-generiert

Der Kupferkonzern verlängert Führungsverträge, schließt einen langfristigen Lieferdeal und kündigt Geschäftszahlen für Dezember an.

Auf einen Blick:
  • Aurubis-Aktie gewinnt 2,8 Prozent
  • CEO und COO länger bestellt
  • Kupferdraht-Vertrag mit Prysmian abgeschlossen
  • Geschäftsbericht für Dezember angekündigt

Die Aurubis-Aktie ging am Freitag mit Kursgewinnen aus dem Handel. Das Papier des Kupferherstellers und Recyclers legte um 2,8 Prozent zu und schloss bei 157,10 Euro. Unterstützung bot das übergeordnete Branchenumfeld. Medienberichten zufolge verteuerte sich Kupfer am Freitag an der Londoner Börse leicht. Als Treiber galten ein schwächerer US-Dollar sowie bestehende Angebotsrisiken.

Ein direkter Zusammenhang zwischen den Rohstoffnotierungen und dem Kursplus bei Aurubis wurde in den Berichten nicht hergestellt. Dennoch bildet das Marktumfeld für das Unternehmen eine wichtige Basis. Parallel zu den Metallpreisen prägten personelle und operative Weichenstellungen die jüngste Entwicklung des Konzerns.

Kontinuität und Umbau in der Führungsetage

An der Unternehmensspitze setzt der Aufsichtsrat auf langfristige Stabilität. Das Gremium verlängerte die Bestellung von CEO Toralf Haag bis zum 28. Februar 2031. Zugleich wurde der Vertrag von COO Tim Kurth bis zum 30. Juni 2032 verlängert. Für CFO Steffen Hoffmann ist im Oktober eine Verlängerung bis zum 30. September 2032 beabsichtigt.

Gleichzeitig ordnete der Konzern die Zuständigkeiten im Führungsteam neu. Inge Hofkens schied im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Vorstand aus. Die Leitung für Recycling Europa sowie die globale Recyclingstrategie übernahm Verena von Weiss als Executive Vice President.

Strategischer Großauftrag und Blick auf das Jahresergebnis

Auch auf der operativen Seite meldete das Hamburger Unternehmen einen Meilenstein. Am 23. September schloss Aurubis einen langfristigen Liefervertrag für Kupferdraht mit Prysmian ab. Medienberichten zufolge handelt es sich um den größten Vertrag zwischen beiden Partnern in einer mehr als 30-jährigen Zusammenarbeit.

Der Abschluss sichert dem Konzern ein langfristiges Absatzvolumen. Die Vereinbarung stärkt die Position im europäischen Markt und sorgt für planbare Erträge bei der Weiterverarbeitung.

Am Kapitalmarkt verzeichnet die Aktie seit Jahresanfang ein Plus von 28 Prozent. Konkrete Geschäftszahlen folgen zum Jahresende. Die Veröffentlichung des nächsten Geschäftsberichts kündigte das Unternehmen für den 2. Dezember 2026 an.

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