Aurubis will seine Perspektive zur sicheren Rohstoffversorgung im International Wrought Copper Council einbringen. COO Tim Kurth wurde nach Unternehmensangaben am 20. Oktober in dessen Vorstand gewählt. Er soll dort die Sicht von Aurubis auf die Versorgung mit Rohstoffen vertreten.
Kupfersektor und Werksanlauf im Fokus
Am selben Tag belasteten Meldungen über eine rückläufige Kupferproduktion bei BHP und Anglo American den Kupfersektor. Medienberichten zufolge lösten die Nachrichten beider Bergbaukonzerne Verkäufe aus, die auch Aurubis trafen. Dabei wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Aurubis als Kupferverarbeiter anders positioniert ist als die Minenbetreiber.
Auf Unternehmensebene stand der Hochlauf des Werks in Richmond im Mittelpunkt einer Analystenbewertung. Deutsche Bank Research senkte vor gut einer Woche das Kursziel für Aurubis von 177 auf 169 Euro. Die Einstufung beließ das Haus vor den Quartalszahlen bei „Hold“.
Analyst Bastian Synagowitz verwies dabei auf einen anspruchsvolleren Hochlauf in Richmond. Er reduzierte seine Prognosen für den Vorsteuergewinn der Jahre 2026 und 2027. Damit betraf die Anpassung seiner Erwartungen sowohl den Werksanlauf als auch die Gewinnaussichten für die beiden genannten Jahre.
Investition in Hamburg angekündigt
Für den Hamburger Standort hat Aurubis außerdem eine Investition in eine automatisierte Anlage angekündigt. Sie soll metallhaltige Zwischenprodukte aufbereiten; die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Die angekündigte Investition betrifft damit die Aufbereitung am bestehenden Hamburger Standort.
Als nächster bestätigter Veröffentlichungstermin steht der 2. Dezember 2026 im Kalender: Aurubis hat für diesen Tag die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025/26 angekündigt. Der Bericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2025/26.
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