AT&T befindet sich aktuell in einem Spannungsfeld aus politischem Gegenwind und einer positiven Marktdynamik. Während sich Führungskräfte vor einem Senatsausschuss zur Datenweitergabe rechtfertigen mussten, treibt der Konzern seine technologische Präsenz im Sportumfeld voran. Anleger reagierten gestern mit deutlichen Zukäufen auf diese Entwicklungen.
Fokus auf Datenschutz im Senat
Am Dienstag standen Vertreter von AT&T gemeinsam mit Wettbewerbern vor einem Ausschuss des US-Senats Rede und Antwort. Im Kern ging es um die Herausgabe von Verbindungsdaten im Rahmen der „Arctic Frost“-Ermittlungen des Sonderermittlers Jack Smith. Republikanische Senatoren kritisierten die Weitergabe von Metadaten, die auch Mitglieder des Kongresses betrafen.
AT&T hob sich in der Anhörung dadurch ab, dass das Unternehmen bereits während der Ermittlungsphase verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Datenanfragen angemeldet hatte. Dennoch bestätigte der Konzern die rechtliche Verpflichtung zur Kooperation. Für die Zukunft sicherte das Management verbesserte Benachrichtigungsprozesse für Abgeordnete zu, sofern dies rechtlich zulässig ist.
Technologische Offensive bei Sportevents
Abseits der regulatorischen Herausforderungen setzt der Konzern auf technologische Sichtbarkeit. Als offizieller Partner des NBA All-Star Events 2026 in Los Angeles treibt das Unternehmen den Ausbau von 5G-Netzwerken für Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen voran. Marketingaktionen und Kooperationen mit NBA-Stars sollen die Markenwahrnehmung zusätzlich stärken.
Flankiert wird dieser Kurs durch Branchenauszeichnungen: Für die Netzwerkleistung und Markenwahrnehmung erhielt AT&T am Dienstag den „U.S. Wholesale Service Provider Excellence Award“.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Börse quittierte die Nachrichtenlage gestern mit einem deutlichen Kursplus. Mit einem Anstieg von 3,87 % auf 28,47 USD nähert sich das Papier dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten von 29,32 USD an. Die Expertenmeinungen bleiben überwiegend optimistisch: Von 33 beobachtenden Analysten vergeben 78 % eine Kaufempfehlung. KeyBanc hatte die Aktie bereits Ende 2025 auf „Overweight“ hochgestuft und ein Ziel von 30 USD ausgegeben.
Das Erreichen der Marke von 28 USD festigt das kurzfristige Chartbild, während die strategische Ausrichtung auf 5G-Großereignisse die technologische Relevanz unterstreicht. Im Fokus bleibt nun die operative Umsetzung der zugesicherten Datenschutz-Standards sowie die Stabilisierung des Kursniveaus oberhalb der jüngsten Widerstände.
AT&T-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AT&T-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:
Die neusten AT&T-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AT&T-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
