Die Nachricht dürfte Anleger aufhorchen lassen. Gleich zwei Insider von Atlassian haben am 9. Januar Aktien verkauft. Michael Cannon-Brookes, CEO und Mitgründer des Unternehmens, trennte sich von 7.665 Anteilen für insgesamt 1,118 Millionen Dollar. Scott Farquhar, ebenfalls Direktor und 10-Prozent-Eigentümer, verkaufte exakt die gleiche Anzahl Aktien zum identischen Gesamtpreis.
Das zeitgleiche Handeln beider Gründer ist bemerkenswert. Beide gehören zu den größten Aktionären und halten jeweils über 10 Prozent der Anteile. Nach den Verkäufen kontrolliert Farquhar noch 421.575 Aktien. Die SEC-Meldungen zeigen deutlich, dass hier nicht zufällig gehandelt wurde.
Koordinierter Verkauf wirft Fragen auf
Was steckt hinter dem synchronisierten Verkauf? Beide Insider veräußerten ihre Anteile am selben Tag für den gleichen Betrag. Das deutet auf eine abgestimmte Aktion hin. Ob es sich um geplante Portfolioumschichtungen handelt oder die Gründer das Vertrauen in die weitere Kursentwicklung verloren haben, bleibt offen.
Für Anleger ist diese Entwicklung jedenfalls ein Signal. Wenn die eigenen Gründer und Großaktionäre Aktien abstoßen, sollte man genau hinsehen. Die Verkäufe mögen für die Insider selbst nur einen Bruchteil ihrer Gesamtpositionen ausmachen, doch die Symbolwirkung ist nicht zu unterschätzen. Wer jetzt bei Atlassian investiert ist, sollte die nächsten Wochen aufmerksam verfolgen.
Atlassian-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Atlassian-Analyse vom 13. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Atlassian-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Atlassian-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
