ASML Holding Aktie: Servicegeschäft überrascht

Symbolbild, KI-generiert

Wartung und Upgrades liefern 3,29 Milliarden Euro; ASML hebt die Untergrenze seiner Jahresumsatzprognose an.

Auf einen Blick:
  • Gewinn je Aktie bei 12,95 Euro
  • Bruttomarge über der Zielspanne
  • Serviceerlöse übertreffen die Planung
  • Kapazitätsausbau für 2028 wird geprüft

Asml liefert im dritten Quartal Rekordzahlen, doch der eigentliche Treiber sitzt nicht im Neumaschinengeschäft. Wartung und Nachrüstung der installierten Anlagen haben die Planung klar übertroffen. Kunden bestellen verstärkt Leistungs-Upgrades für Maschinen, die bereits in ihren Fabriken stehen.

Rekordumsatz, Gewinn über den Erwartungen

Der Umsatz erreichte 11,66 Milliarden Euro und lag im oberen Bereich der eigenen Spanne. Der Gewinn je Aktie sprang auf 12,95 Euro. Analysten hatten mit 10,58 Euro gerechnet. Im Vorjahresquartal waren es 5,49 Euro.

Die Bruttomarge stieg auf 57,5 Prozent und übertraf damit die angepeilte Spanne von 55 bis 57 Prozent. Das Servicegeschäft steuerte 3,29 Milliarden Euro bei, mehr als geplant. Unter dem Strich verdiente der Konzern knapp fünf Milliarden Euro, nach fast drei Milliarden im Vorquartal.

Für das vierte Quartal peilt ASML einen Umsatz von 14,2 bis 15,2 Milliarden Euro an, bei einer Marge von rund 57 Prozent. Das Gesamtjahr soll nun 44 bis 45 Milliarden Euro Erlös bringen, die untere Prognosegrenze wurde angehoben.

Angebot reicht nicht aus

Konzernchef Christophe Fouquet geht davon aus, dass das geplante Angebot für 2027 und 2028 die Nachfrage nicht vollständig decken wird. Getrieben wird sie vor allem von KI-Investitionen. Einige Kunden haben Interesse signalisiert, schon Aufträge für 2029 und 2030 zu platzieren. ASML prüft deshalb, die Kapazität für 2028 über die bereits kommunizierte Steigerung von 30 Prozent hinaus auszubauen.

Das ist die Zahl, auf die der Markt besonders geschaut hat. Hohe Erwartungen für 2027 dürften mit jedem Rekordquartal weiter steigen. Wer nicht liefern kann, lässt Umsatz liegen.

Charttechnik vor der Telefonkonferenz

Die Aktie schloss am Dienstag bei 1.509,60 Euro und damit knapp unter der 50-Tage-Linie bei 1.518 Euro und der 100-Tage-Linie bei 1.528 Euro. Vorbörslich deuteten die Kurse auf weitere Schwäche hin, obwohl der Optionsmarkt vor den Zahlen eine Bewegung von knapp neun Prozent in beide Richtungen eingepreist hatte.

Nach oben liegt der erste Widerstand zwischen 1.660 und 1.675 Euro. Als Unterstützung gilt der Bereich von 1.370 bis 1.380 Euro, wo Mitte September die Erholung begann.

Knapp darunter verläuft die steigende 200-Tage-Linie bei 1.366 Euro. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt intakt. Weitere Details zur Kapazitätsplanung dürfte die Telefonkonferenz um 15 Uhr liefern.

Asml-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Asml-Analyse vom 14. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Asml-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Asml-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Asml: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)