ASML hat die Stärke zu Beginn des Jahres auch in den vergangenen Wochen weiter fortgesetzt. Damit hat sich ein klarer Aufwärtstrend etabliert, der durch die Bekanntgabe der Zahlen zusätzlichen Schwung erhalten hat.
Markt reagiert auf überraschende Nachricht
Im vierten Quartal erzielte ASML einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro und traf damit die eigene Guidance punktgenau. Die Bruttomarge lag mit 52,2 Prozent ebenfalls im erwarteten Bereich. Der eigentliche Paukenschlag kam jedoch von der Auftragsseite. Die Netto-Bookings sprangen auf 13,16 Milliarden Euro und lagen damit rund 86 Prozent über dem Vorjahresniveau sowie deutlich über den Markterwartungen. Diese Dynamik zeigt, dass sich die Investitionsbereitschaft der großen Chipproduzenten spürbar erholt und die nächste Ausbaustufe im High-End-Segment eingeläutet wird.
Auf Jahressicht summierten sich die Umsätze 2025 auf 32,7 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 52,8 Prozent. Der Gewinn je Aktie erreichte 24,73 Euro. Besonders wichtig für die Visibilität der kommenden Jahre ist der Auftragsbestand, der sich zum Jahresende auf 38,8 Milliarden Euro belief. Damit ist die Produktion für mehr als ein Jahr abgesichert. Parallel dazu investierte ASML weiter massiv in Forschung und Entwicklung. Allein im vierten Quartal flossen 1,3 Milliarden Euro, im Gesamtjahr waren es 4,7 Milliarden Euro.
Vor diesem Hintergrund fällt der Ausblick für 2026 deutlich optimistischer aus als noch vor wenigen Monaten. ASML rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro sowie einer Bruttomarge von 51 bis 53 Prozent. Vor allem die zweite Jahreshälfte dürfte von zunehmender Fab-Readiness bei Kunden wie TSMC, Samsung Electronics oder Micron Technology geprägt sein.
ASML-Aktie im Chart-Check
Mit dem Bruch der Hochs bei 750 Euro ist es der ASML-Aktie gelungen, den vorherigen Abwärtstrend zu beenden und auf der Oberseite wieder Stärke zu entwickeln. Die Zone um 750 Euro hat damit von einem Widerstand zu einer Unterstützungszone gewechselt. Auch der Bereich um die letzten Tiefs bei rund 880 Euro dient aktuell als Unterstützung. Entlang dieser Zone verläuft zudem eine Trendlinie. Sollte diese Trendlinie gebrochen werden, könnte das ein erstes Indiz für eine charttechnische Korrektur sein. Entscheidend für das Fortbestehen des Aufwärtstrends ist jedoch, dass die Tiefs bei 880 Euro nicht unterschritten werden. Solange sich weiterhin eine Struktur aus steigenden Tiefs und steigenden Hochs ausbildet, bleibt der Aufwärtstrend intakt. Hier die ASML-Aktie im Tageschart.
Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/4VFLgoQZ/
An der aktuellen Schwelle würde ich nicht in die ASML-Aktie einsteigen, da der Einstieg sonst am aktuellen Hoch liegt. Stattdessen würde ich auf einen Rücksetzer warten und dann nach möglichen Kaufpositionen Ausschau halten. Ein Anlaufen der Trendlinie könnte dabei eine Chance bieten, ebenso der Bereich um 960 Euro, der durch frühere Hochs definiert ist.
Von Short-Positionen würde ich derzeit Abstand nehmen. Die Aktie befindet sich in einem starken Aufwärtstrend und ich möchte mich nicht gegen den bestehenden Trend positionieren.
Ihr Konrad
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