ASML Holding: 266.000 Aktien zurückgekauft

ASML treibt Aktienrückkäufe voran, erhöht Dividende und bestätigt Prognose. Analysten sehen Kurspotenzial bis 2.500 Euro.

Auf einen Blick:
  • Rückkauf von über 266.000 Aktien
  • Zwischendividende um 17 Prozent erhöht
  • Umsatzprognose für 2026 bekräftigt
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 2.500 Euro

Asml Holding hat in der ersten Augustwoche seine laufenden Aktienrückkäufe fortgesetzt und dabei binnen fünf Handelstagen mehr als 266.000 eigene Aktien vom Markt genommen.

Zwischen dem 3. und 7. August erwarb das Unternehmen täglich zwischen rund 51.900 und 55.300 Aktien zu Preisen von 1.412,90 Euro bis 1.506,07 Euro je Stück. Die Transaktionen laufen im Rahmen des bestehenden Rückkaufprogramms und wurden bis in die vergangenen Tage hinein fortgeführt.

Der fortlaufende Rückkauf trifft auf eine Aktie, die sich derzeit in robuster Verfassung präsentiert. Am Freitag schloss das Papier bei 1.590,00 Euro, ein Minus von 1,0 Prozent auf Tagessicht.

Auf Wochensicht steht dennoch ein Plus von 5,4 Prozent zu Buche, und der Titel notiert rund 29 Prozent über seinem 200-Tage-Durchschnitt von 1.235,26 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 1.748,00 Euro trennen die Aktie derzeit 9,0 Prozent.

Analysten bleiben zuversichtlich

Bank of America Securities bekräftigte am Donnerstag ihre Kaufempfehlung für ASML und nannte ein Kursziel von 2.452 Euro. Wenige Tage zuvor hatte bereits Bernstein Research unter Analyst David Dai an seiner Outperform-Einstufung festgehalten und ein Kursziel von 2.500 Euro ausgegeben. Beide Häuser signalisieren damit erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kursniveau.

Untermauert wird der Optimismus durch die jüngsten Unternehmenszahlen: Anfang August hatte ASML seine Zwischendividende um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr angehoben und die Prognose für 2026 bekräftigt, die einen Umsatz zwischen 43 und 45 Milliarden Euro vorsieht.

Goldman Sachs nahm den Titel daraufhin in seine europäische Conviction List für August auf und verwies auf eine verbesserte Sichtbarkeit bei Kapazitätserweiterungen, getragen von starker Auftragslage sowohl im Logik- als auch im DRAM-Segment.

Wettbewerbsumfeld im Blick

Während ASML seine Marktposition mit Rückkäufen und positiver Guidance untermauert, richtet sich der Blick von Investoren zunehmend auch auf potenzielle neue Wettbewerber im Lithografiegeschäft.

Der Start-up Source Foundry sicherte sich Medienberichten zufolge frisches Kapital in Höhe von 400 Millionen US-Dollar vom Hedgefonds Situational Awareness, der damit insgesamt 500 Millionen US-Dollar investiert hat.

Das Unternehmen wird demnach mit 5 Milliarden US-Dollar bewertet. Für ASML bleibt dies vorerst reiner Wettbewerbskontext ohne unmittelbare Geschäftsauswirkung, doch es zeigt, dass Kapital verstärkt in alternative Lithografietechnologien fließt.

Die Kombination aus laufenden Rückkäufen, angehobener Dividende und bestätigter Umsatzprognose stützt das Vertrauen der Analysten in die kurzfristige Geschäftsentwicklung.

Erste Group Bank hob am 5. August ihre Gewinnschätzung je Aktie für 2026 auf 45,23 US-Dollar an, nach zuvor 44,50 US-Dollar, und rechnet für 2027 mit 62,33 US-Dollar. Diese Aufwärtsrevision fügt sich in das Bild eines Unternehmens, das trotz einzelner Belastungsfaktoren im Sommer operativ auf Kurs bleibt.

Asml-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Asml-Analyse vom 15. August liefert die Antwort:

Die neusten Asml-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Asml-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Asml: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)