ASML-Aktie: Irrer Turbo schon bald möglich!

ASML hat eine leistungsstärkere EUV-Lichtquelle vorgestellt, die die Wafer-Produktion beschleunigt und die Stückkosten senkt. Ein Analyst sieht zusätzliches Profit-Potenzial.

Auf einen Blick:
  • Neue Lichtquelle erreicht 1.000 Watt Leistung
  • Produktionskapazität könnte bis 2030 steigen
  • Analyst bestätigt positives Kursziel
  • Asml-Aktie mit deutlichem Kursplus

ASML gelingt offenbar ein wegweisender Fortschritt: Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat der niederländische Halbleiterausrüster ein Upgrade für seine EUV‑Lithografiesysteme vorgestellt, das die Chipproduktion deutlich beschleunigen soll.

Asml-Aktie: Neue Lithografie-Generation als Chip-Turbo

Die weiterentwickelte Lichtquelle erreicht nun 1.000 Watt Leistung unter realen Kundenbedingungen – bisher waren es rund 600 Watt. Das bedeutet: Die Belichtung der Siliziumwafer geht schneller, und Chiphersteller können mehr Chips pro Stunde produzieren. Laut ASML könnten es bis 2030 etwa 330 Wafer pro Stunde sein, statt heute rund 220. Das senkt die Stückkosten und erhöht die Kapazitäten der Halbleiterindustrie erheblich.

Zur Einordnung: EUV‑Lithografie ist das Verfahren, mit dem die modernsten Chips der Welt hergestellt werden. Dabei wird extrem ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge von 13,5 Nanometern genutzt, um winzige Strukturen in Fotolack zu belichten. Das Licht entsteht, indem Zinntropfen mit Lasern zu Plasma erhitzt werden. Das neue Upgrade verdoppelt die Zahl dieser Tropfen auf etwa 100.000 pro Sekunde, indem es zwei Laserimpulse statt einem nutzt.

ASML ist weltweit der einzige Hersteller solcher EUV‑Maschinen. Die Technologie ist so strategisch wichtig, dass die USA und die Niederlande den Export nach China beschränken. China versucht deshalb, eigene Alternativen zu entwickeln.

ASML-Aktie: Analyst betont Potenzial

Bernstein-Analyst David Dai beließ das Kursziel für die ASML-Aktie nach Bekanntgabe der Innovation auf 1.600 Euro und bestätigte seine „Outperform“-Einstufung. Der Experte erwartet, dass die Verkaufspreise für die neue Generation der Lithografiemaschinen wegen deren höherer Performance steigen dürfte. Gleichzeitig dürften die Kosten aber nicht im gleichen Ausmaß zulegen. Dai sieht also zusätzliches Profit-Potenzial für den Halbleiterausrüster.

Die ASML-Aktie verzeichnete am späten Mittwochvormittag ein Plus von 1,7 % auf 1.285 Euro. Auf 6-Monats-Sicht beläuft sich der Zugewinn damit auf knapp 100 % (Stand: 25.02.2026, 11:45 Uhr).

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