ASML-Aktie: Ausgereizt?

ASML erhält Rekordauftrag von SK Hynix, doch die Aktie zeigt trotz KI-Boom keine deutlichen Sprünge. Marktvolatilität und Gewinnmitnahmen bremsen den Kurs.

Auf einen Blick:
  • Rekordauftrag über EUV-Systeme im Milliardenwert
  • Aktie reagiert verhalten auf positive Nachricht
  • Marktvolatilität führt zu Gewinnmitnahmen
  • Frage nach möglicher Überbewertung im Raum

Nur wenige Aktien konnten sich dem Sturm an der Börse im März widersetzen. Mit dazu gehört die Aktie von ASML, welche sich konstant auf hohem Niveau hält. Die Begründung dafür lieferte das Unternehmen selbst am vergangenen Dienstag, als ein weiterer Großauftrag des Chipkonzerns SK Hynix vermeldet werden konnte.

Dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Auftrag. Bestellt wurden EUV-Systeme im Wert von rund sieben Milliarden Euro. Für ASML ist es der größte Auftrag in der Unternehmensgeschichte und damit ein weiter Beleg dafür, dass die Niederländer schwer vom anhaltenden KI-Boom profitieren können. Gleichwohl fällt auf, dass die Aktie darauf nicht mit neuen Sprüngen reagiert.

Auch ASML ist nicht sorgenfrei

Gereicht hat es, um den Kurs mit 1.146 Euro ins Wochenende zu schicken. Das sind knapp sieben Prozent weniger als zu Monatsbeginn und das 52-Wochen-Hoch bei 1.312 Euro bleibt in Distanz. Irgendetwas scheint die Bullen also noch zurückzuhalten. Die volatile Marktlage drängt sich dabei als Verdacht auf.

Asml Aktie Chart

Nachdem die Asml-Aktie bereits eine beeindruckende Rallye hinlegen konnte, wird das Papier in Krisenzeiten natürlich für Gewinnmitnahmen interessant. Nicht jeder wollte diese Gelegenheit verstreichen lassen, was ab und an für Verkaufsdruck sorgt. Zumal es auch weiterhin leise Zweifel daran gibt, wie lange der KI-Sektor noch im bisherigen Tempo wachsen mag.

Zu viel des Guten?

Zweifel am Geschäftsmodell von ASML kommen kaum auf. Doch im Raum steht die Vermutung, dass selbst neue Aufträge bereits als eingepreist gelten dürfen und in einem schwer defensiven Umfeld scheint der Weg gen Norden versperrt zu bleiben. Auch wenn das Papier keinen nennenswerten Einbruch verzeichnet, so hinterlässt die Krise an den Märkten dennoch auch hier ihre Spuren und Spekulationen um eine mögliche Überbewertung sind vermutlich präsenter, als sie es ohne Irankrieg gewesen wären.

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