Asml zementiert seine Ausnahmestellung im europäischen Tech-Sektor. Mit einem Marktwert von über 700 Milliarden Dollar lässt der Lithografie-Spezialist die Konkurrenz weit hinter sich. Der Grund ist simpel: Ohne die Maschinen aus den Niederlanden gibt es keine leistungsfähige Künstliche Intelligenz.
Rekordjagd an der Börse
Die Aktie markierte heute bei 1.696,20 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf über 71 Prozent. Anleger setzen darauf, dass der Hunger nach Hochleistungschips für KI-Infrastruktur ungebrochen bleibt.
Der Auftragsbestand unterstreicht diese Erwartung. ASML sitzt auf Bestellungen im Wert von 45 Milliarden Euro für seine EUV-Systeme. Für 2026 peilt der Vorstand einen Rekordumsatz von bis zu 40 Milliarden Euro an.
Strategische Allianzen für die Zukunft
Besonders die neue High-NA-Technologie gilt als entscheidend für die nächste Chip-Generation. Elon Musk plant für sein Terafab-Projekt in Texas bereits die 2-Nanometer-Produktion mit ASML-Maschinen. Diese Partnerschaft festigt die Marktposition des Konzerns langfristig.
Analysten hoben zuletzt ihre Kursziele deutlich an. Eine Investmentbank korrigierte ihre Erwartung von rund 1.207 Euro auf knapp 1.398 Euro nach oben. Die Experten verweisen dabei auf höhere Margen und ein beschleunigtes Umsatzwachstum.
Die Bewertung der Aktie liegt aktuell deutlich über den langfristigen Durchschnitten. Der Relative Strength Index signalisiert mit einem Wert von 67 ein hohes Kaufinteresse. Am Markt gilt ASML weiterhin als unverzichtbarer Enabler der globalen Halbleiterindustrie.
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