Asiens Börsen: Der Optimismus überwiegt!

Asiatische Aktienmärkte schließen positiv, angetrieben von Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte. Südkorea und Japan verzeichnen deutliche Zuwächse.

Auf einen Blick:
  • Gold notiert stabil über 4.700 Dollar und peilt dritten Wochengewinn in Folge an
  • WTI-Öl klettert über 98 Dollar je Barrel
  • Asiatische Märkte mehrheitlich im Plus, KOSPI steigt über 2 Prozent
  • Chinas Inflation verfehlt Erwartungen, Produzenten überraschen positiv

Der Freitag in Asien verlief so, wie man ihn sich als Bulle wünscht. Gold hielt sich stabil über 4.700 Dollar je Unze. WTI-Rohöl kletterte über 98 Dollar pro Barrel. Und die meisten asiatischen Indizes notierten im Plus. Der gemeinsame Nenner: vorsichtiger Optimismus rund um die laufenden Waffenstillstandsgespräche zwischen den USA und dem Iran.

Ob aus dem Waffenstillstand etwas Belastbares wird, steht auf einem anderen Blatt. Doch die Märkte nehmen solche Signale dankbar auf, solange nichts Gegenteiliges passiert.

Seoul und Tokio ziehen an

Der südkoreanische KOSPI legte mehr als 2 Prozent zu und kletterte auf rund 5.900 Punkte. Die Bank of Korea ließ ihren Leitzins zum siebten Mal in Folge unverändert bei 2,5 Prozent. Keine Überraschung, kein Schock, demnach auch keine Gegenbewegung.

In Tokio stieg der Nikkei um gut 1,9 Prozent auf über 56.800 Punkte. Der Yen pendelte sich bei rund 159 je Dollar ein. Japans Erzeugerpreise stiegen im März um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach revidiert 2,1 Prozent im Februar und deutlich über den erwarteten 2,4 Prozent. Das ist kein kleines Detail. Steigende Erzeugerpreise bei einem schwachen Yen – die Bank of Japan beobachtet das wohl sehr genau.

China: Inflation schwach, Produzenten besser

In Shanghai stieg der SHCOMP um 0,63 Prozent auf 4.000 Punkte, der Shenzhen Component legte sogar 2 Prozent auf 14.282 zu. Beide Indizes steuern auf starke Wochengewinne zu.

Die Inflationsdaten für März waren allerdings gemischt. Die Jahresinflation fiel auf 1,0 Prozent, nach 1,3 Prozent im Februar und unter den erwarteten 1,2 Prozent. Kernrate runter, Lebensmittelpreise runter. Auf der anderen Seite übertrafen die Erzeugerpreise mit einem Plus von 0,5 Prozent die Erwartungen. Der Offshore-Yuan gab leicht nach auf rund 6,83 je Dollar und beendete damit eine fünftägige Gewinnserie.

Wall Street: Konsolidierung nach dem Erleichterungsrally

Am Donnerstag hatten alle drei großen US-Indizes zugelegt, als Verlängerung der Erleichterungsrallys vom Mittwoch. Am Freitagmorgen zeigten die Futures wenig Bewegung: Dow Jones leicht im Minus, S&P 500 flach, Nasdaq minimal positiv. Kein Ausbruch, kein Einbruch. Der Markt verdaut.

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