Aroundtown beendet seine jüngste Einkaufstour bei den eigenen Papieren. Das Immobilienunternehmen schloss das umfangreiche Rückkaufprogramm am 5. Juni offiziell ab. Damit setzt der Konzern einen wichtigen Meilenstein in seiner aktuellen Kapitalstrategie um.
Fokus auf Kapitalrecycling
In der finalen Woche erwarb das Unternehmen rund 1,55 Millionen Anteile. Der gewichtete Durchschnittspreis lag bei 2,4650 Euro. Das Programm startete bereits Ende Januar und lief über verschiedene europäische Handelsplätze.
Das Management sieht in den Rückkäufen ein effektives Mittel zur Wertsteigerung. Allein im ersten Quartal flossen 150 Millionen Euro in eigene Aktien. Nach Unternehmensangaben erfolgte der Erwerb mit einem deutlichen Abschlag zum Nettoinventarwert.
Höhere Beteiligung an Grand City
Parallel dazu festigte Aroundtown seine Position im Konzernverbund. Durch ein Tauschangebot stieg der Anteil an Grand City Properties massiv an. Die Beteiligung kletterte von 62,5 auf nun 81,5 Prozent.
Diese Schritte sollen das Ertragsprofil mittelfristig stärken. Der Aktienkurs reagiert bisher jedoch verhalten auf die Maßnahmen. Mit aktuell 2,23 Euro notiert das Papier rund 14,5 Prozent unter dem Niveau vom Jahresbeginn.
Die Marktbewertung liegt damit weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 3,49 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten verlor der Titel rund ein Viertel an Wert. Der Relative-Stärke-Index deutet mit einem Wert von 30,9 auf eine technisch überverkaufte Situation hin.
Im Juni folgt die Hauptversammlung des Unternehmens. Der Vorstand schlägt dort eine Bar-Dividende von 0,08 Euro je Aktie vor. Aktionäre müssen diesem Vorschlag auf dem Treffen noch zustimmen.
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