Die Zahlen des zweitgrößten Stahlherstellers der Welt fallen besser aus als vom Markt erwartet. Arcelormittal meldet für das vierte Quartal einen operativen Gewinn von 1,59 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt nur mit 1,51 Milliarden Dollar gerechnet. Die wachsende Stahlnachfrage macht Hoffnung auf ein solides Jahr 2026.
Der Konzern aus Luxemburg profitiert dabei von einer sich verbessernden Marktlage. Außerhalb Chinas rechnet das Management mit einem Nachfragewachstum von 2 Prozent im laufenden Jahr. Besonders in Europa will ArcelorMittal wieder Marktanteile zurückgewinnen. Die EU-Schutzmaßnahmen wie der Carbon Border Adjustment Mechanism helfen dabei, den Wettbewerb fairer zu gestalten.
Starker Cashflow und höhere Dividende geplant
Die operative Stärke zeigt sich auch beim Cashflow. Im vierten Quartal erwirtschaftete ArcelorMittal 3,0 Milliarden Dollar aus dem operativen Geschäft. Davon flossen 2,4 Milliarden Dollar aus der Freisetzung von Working Capital. Nach Abzug der Investitionen von 1,2 Milliarden Dollar bleibt ein Free Cashflow von 1,7 Milliarden Dollar übrig. Die Nettoverschuldung sank dadurch auf 7,9 Milliarden Dollar, verglichen mit 9,1 Milliarden Dollar im September.
Für die Aktionäre gibt es gute Nachrichten. Der Vorstand schlägt eine Erhöhung der Jahresdividende auf 0,60 Dollar je Aktie vor, nach 0,55 Dollar im Vorjahr. Zusätzlich will das Unternehmen mindestens 50 Prozent des Free Cashflows nach Dividende für Aktienrückkäufe verwenden. 2025 kaufte ArcelorMittal bereits 8,8 Millionen eigene Aktien für 262 Millionen Dollar zurück.
Die Investitionen für 2026 plant das Management zwischen 4,5 und 5,0 Milliarden Dollar. CEO Aditya Mittal sieht trotz geopolitischer Unsicherheiten ein verbessertes Marktumfeld voraus. Die Stahlproduktion und die Auslieferungen sollen in allen Regionen steigen. Anleger dürfen gespannt sein, ob sich diese Prognose bewahrheitet.
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