Applovin: Shortseller zünden nächste Bombe!

Neue schwere Vorwürfe erschüttern AppLovin. Ein Shortseller attackiert den Konzern frontal. Die Aktie wackelt. Anleger fragen sich: Wie gefährlich wird das?

Auf einen Blick:
  • Shortseller greift Applovin an
  • Vorwürfe zu Geldwäsche-Netzwerken
  • Konzern fordert Rückzug des Berichts
  • Mehrere Attacken in kurzer Zeit
  • Aktie bleibt riskant

Bei AppLovin knallt es heftig. Der Werbetech-Konzern steht plötzlich im Zentrum schwerer Vorwürfe. Ein Shortseller namens CapitalWatch attackiert Applovin frontal und spricht von dunklen Geschäften im Hintergrund. Die Aktie ist unter Druck: minus 20 Prozent innerhalb eines Monats.

Auslöser ist ein 35 Seiten langer Bericht. Darin stellt CapitalWatch AppLovin als eine Art digitale Drehscheibe für kriminelle Geldströme dar.

Info: CapitalWatch ist ein aktivistischer Shortseller, der Unternehmen untersucht und regelmäßig  kritische Berichte veröffentlicht.

Im Fokus steht ein Großaktionär. Ihm unterstellt der Shortseller enge Verbindungen zu einem kambodschanischen Konzernchef, der in den USA wegen Geldwäsche und Betrugs angeklagt wurde. Die US-Behörden stuften dessen Unternehmensgruppe sogar als internationale Verbrecherorganisation ein.

Applovin Aktie Chart

AppLovin wehrt sich entschieden

Das Management von Applovn spricht von haltlosen Unterstellungen und verlangt den sofortigen Rückzug des Berichts. Zudem fordert der Konzern, sämtliche Unterlagen und interne Kommunikation zu sichern. Die Fronten sind verhärtet. Eine öffentliche Schlammschlacht droht.

Das ist brisant

Brisant für Anleger: CapitalWatch ist nicht der erste Angreifer. Schon im letzten Jahr feuerten bekannte Shortseller wie Muddy Waters, Fuzzy Panda und Culper Research gegen AppLovin.

Sie warfen dem Unternehmen fragwürdige Werbemethoden und mögliche Regelverstöße vor. Fuzzy Panda ging sogar so weit, AppLovin aus dem S&P-500 heraushalten zu wollen.

Der Konzern weist alle Anschuldigungen zurück. Applovin-Chef sieht gezielte Attacken, um den Aktienkurs zu drücken und daran zu verdienen. Fakt ist aber auch: Wiederholte Vorwürfe erhöhen den Druck. Behörden könnten genauer hinschauen. Investoren hassen Unsicherheit.

Was heißt das für Anleger?

Die Lage bleibt hochriskant. Sollte sich auch nur ein Teil der Vorwürfe erhärten, drohen massive Kursverluste. Bleibt alles haltlos, könnte sich die Aktie erholen. AppLovin bleibt damit ein Spielball zwischen Angriff und Verteidigung. Nervenschwache sollten Abstand halten. Mutige müssen starke Nerven haben.

Applovin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Applovin-Analyse vom 30. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Applovin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Applovin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Applovin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)