Applovin hat seit dem letzten Bericht rund ein Drittel seines Börsenwerts verloren. Ein Teil davon stammt von der Meldung über das neue KI-Startup CloudX, das angeblich den Markt für Mobile Advertising aufmischen könnte. Doch Fakten fehlen. Niemand kennt Umsatz, Kundenbasis oder Geschäftsmodell von CloudX. Die schnelle Reaktion der Anleger wirkt wie Panik, nicht wie Kalkül.
Applovin Aktie Chart
Applovin steht fundamental gut da
Fundamental sieht Applovin stark aus. Im dritten Quartal wuchs der Umsatz um 69 % im Jahresvergleich, der Gewinn pro Aktie verdoppelte sich nahezu, und die bereinigte EBITDA-Marge stieg auf 82 %.
Das zeigt, dass die Firma effizienter arbeitet, während sie wächst. Die Barmittel stiegen auf 1,7 Milliarden US-Dollar, Schulden sind gering. Applovin kann in Forschung, Marketing oder neue Tools investieren, um den Vorsprung zu halten.
Applovin: Das erwarten Analysten
Analysten sind bullish für Applovin eingestellt: Sie erwarten für das vierte Quartal 2025 einen Anstieg des Umsatzes um 60 % und einen Gewinnanstieg von 70 %.
Die jüngst gestartete Self-Service-Plattform könnte den Umsatz weiter beflügeln. Zudem zeigt die Branche Rückenwind: Auch Meta und Google legten im Digital-Advertising-Bereich kräftig zu.
Die Bewertung nach jüngstem Kursrutsch wirkt attraktiv. Applovin ist trotz hoher KGV von 45 immer noch günstiger, wenn Wachstum und Profitabilität berücksichtigt werden. Das Vorwärts-KGV liegt dagegen bei 28. Das ist durchaus vergleichbar mit dem S&P 500.
Applovin: Darauf müssen Anleger achten!
Risiken bestehen, vor allem durch Marktstimmung und Konkurrenz. Google, Meta und neue KI-Player kämpfen um Marketingbudgets. Anleger müssen Nerven behalten, besonders rund um das Q4-Ergebnis am 11. Februar.
Applovin bietet aktuell eine Chance für mutige Investoren. Die Panik scheint übertrieben, die Fundamentaldaten stark, die Bewertung attraktiv. Wer auf Qualität und Wachstum setzt, könnte jetzt einsteigen.
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