Die Applovin-Aktie erlebte am Freitag einen brutalen Schlag. Minus 17 Prozent an einem Tag. Seit Jahresbeginn ist das Papier bereits um rund 30 Prozent abgestürzt. Im Nasdaq 100 war AppLovin der größte Verlierer. Die Frage hängt in der Luft: Panik oder Kaufchance?
Applovin Aktie Chart
Das ist der Grund für den Crash!
Auslöser war nicht Applovin selbst. Es war Google. Der Tech-Riese präsentierte sein neues KI-Projekt „Genie“. DeepMind zeigte eine Technologie, mit der Nutzer per Text ganze Spielwelten erschaffen können. In Echtzeit. Ohne Programmierkenntnisse.
Das ließ die Gaming-Branche erzittern. Aktien wie Roblox, Take-Two und Unity rutschten ebenfalls ab.
Für Applovin ist das heikel
Applovin verdient sein Geld mit Werbung und Vermarktung in mobilen Spielen. Wenn jeder künftig selbst Games baut, könnten Werbeumsätze wegbrechen. Anleger fürchten einen Geschäftsmodell-Schock. Deshalb verkauften viele hektisch.
Doch nicht jeder glaubt an den Weltuntergang. Viele halten die Reaktion für übertrieben. Applovin hängt zwar noch stark am Gaming-Markt. Rund 90 Prozent der Einnahmen stammen daraus. Aber das Unternehmen baut neue Kunden auf. Vor allem im Onlinehandel wächst es schnell.
Applovin nicht teuer bewertet
Auch die Bewertung wirkt nicht verrückt teuer. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 39. Gleichzeitig verdoppelte AppLovin seinen Umsatz in drei Jahren. Die Gewinnmarge ist mit 55 Prozent enorm stark.
Zudem zweifeln Experten, dass KI-Spiele echte Studios verdrängen. Viele Gamer wollen weiterhin professionelle Titel spielen. Nicht nur KI-Spielereien.
Kurz gesagt: Der Crash entstand aus Angst, nicht aus Zahlen. Anleger sollten Kursmarken beachten, Nerven behalten und sich fragen, ob sie an das langfristige Geschäftsmodell glauben.
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