Applovin: minus 17 % – Das steckt hinter dem Crash!

AppLovin stürzt im Nasdaq 100 dramatisch ab: Googles neues KI-Projekt „Genie“ löst Panik aus, doch die Zahlen bleiben stark und machen skeptisch.

Auf einen Blick:
  • Applovin: Aktie -17 % an einem Tag
  • Googles KI „Genie“ als Auslöser
  • 90 Prozent Umsatz aus Gaming
  • Wachstum im E-Commerce

Die Applovin-Aktie erlebte am Freitag einen brutalen Schlag. Minus 17 Prozent an einem Tag. Seit Jahresbeginn ist das Papier bereits um rund 30 Prozent abgestürzt. Im Nasdaq 100 war AppLovin der größte Verlierer. Die Frage hängt in der Luft: Panik oder Kaufchance?

Applovin Aktie Chart

Das ist der Grund für den Crash!

Auslöser war nicht Applovin selbst. Es war Google. Der Tech-Riese präsentierte sein neues KI-Projekt „Genie“. DeepMind zeigte eine Technologie, mit der Nutzer per Text ganze Spielwelten erschaffen können. In Echtzeit. Ohne Programmierkenntnisse.

Das ließ die Gaming-Branche erzittern. Aktien wie Roblox, Take-Two und Unity rutschten ebenfalls ab.

Für Applovin ist das heikel

Applovin verdient sein Geld mit Werbung und Vermarktung in mobilen Spielen. Wenn jeder künftig selbst Games baut, könnten Werbeumsätze wegbrechen. Anleger fürchten einen Geschäftsmodell-Schock. Deshalb verkauften viele hektisch.

Doch nicht jeder glaubt an den Weltuntergang. Viele halten die Reaktion für übertrieben. Applovin hängt zwar noch stark am Gaming-Markt. Rund 90 Prozent der Einnahmen stammen daraus. Aber das Unternehmen baut neue Kunden auf. Vor allem im Onlinehandel wächst es schnell.

Applovin nicht teuer bewertet

Auch die Bewertung wirkt nicht verrückt teuer. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 39. Gleichzeitig verdoppelte AppLovin seinen Umsatz in drei Jahren. Die Gewinnmarge ist mit 55 Prozent enorm stark.

Zudem zweifeln Experten, dass KI-Spiele echte Studios verdrängen. Viele Gamer wollen weiterhin professionelle Titel spielen. Nicht nur KI-Spielereien.

Kurz gesagt: Der Crash entstand aus Angst, nicht aus Zahlen. Anleger sollten Kursmarken beachten, Nerven behalten und sich fragen, ob sie an das langfristige Geschäftsmodell glauben.

Applovin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Applovin-Analyse vom 05. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Applovin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Applovin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Applovin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)