AppLovin: Lohnt sich der Einstieg?

AppLovin schwankt heftig, wächst rasant und bleibt teuer. Zwischen Crash-Gefahr und Mega-Chance müssen Anleger jetzt genau hinschauen.

Auf einen Blick:
  • Extremes Wachstum bei Umsatz und Gewinn
  • Bewertung bleibt auf hohem Risiko-Niveau
  • Aktie reagiert stark auf Marktstimmung
  • Hohe Margen dank skalierbarem Geschäftsmodell
  • Rückschläge jederzeit möglich

Die Aktie von AppLovin sorgt wieder für Nervenkitzel. Innerhalb eines Monats liegt sie mit 27,8 Prozent im Minus, innerhalb von sechs Monaten mit 44 Prozent im Plus. Noch beeindruckender: Die 3-Jahressicht mit einem Plus von über 4600 Prozent. Derzeit notiert die Applovin-Aktie bei knapp über 520 Dollar.

Analysten sehen weiter großes Potenzial. Das Kursziel von 700 Dollar steht im Raum. Die Frage für Anleger lautet also: Alarmstufe rot – oder Kaufchance?

Applovin Aktie Chart

Applovin wächst rasant

Hinter dem Hype steckt ein Unternehmen, das rasant wächst. AppLovin betreibt eine Softwareplattform, mit der App-Entwickler Werbung effizient platzieren und Geld verdienen. Das Geschäft brummt, wie die Zahle eindrucksvoll belegen.

Hinweis: Applovin veröffentlicht seine Zahlen für das Jahr 2025 erst am 11. Februar. Daher beziehe ich mich für den besseren Vergleich auf die Trading Twelve Months (TTM), die die Ergebnisse der letzten vier Quartale addieren. In diesem Zahl die summierten Ergebnisse von Q4/24 bis Q3/25.

Zahlen Applovin im Überblick

KennzahlTTM2024Veränderung
Umsatz6,30 Mrd. Dollar4,71 Mrd. Dollar+ 33,8 Prozent
Gewinn2,83 Mrd. Dollar1,58 Mrd. Dollar+ 79,1 Prozent
Gewinnmarge33,5 Prozent44,9 Prozent
Free Cashflow3,40 Mrd. Dollar2,09 Mrd. Dollar+ 62,7 Prozent
Cashbestände1,67 Mrd. Dollar0,741 Mrd.Dollar+ 125,4 Prozent

Besonders beeindruckend: Der Gewinn steigt stärker als der Umsatz. Das zeigt: Applovin arbeitet immer effizienter. Die Kosten steigen also langsamer als die Einnahmen. Das spricht für eine skalierbare Software und gute Kostenkontrolle. Solche Zahlen findet man selbst im Tech-Sektor nicht jeden Tag.

Auch unterm Strich ist die Marge außergewöhnlich hoch. Dazu kommt eine solide Bilanz. Die Schulden wirken gemessen am Börsenwert fast vernachlässigbar. Der Cash-Bestand ist ordentlich. Finanziell steht das Unternehmen stabil da.

Applovin: Das ist die dunkle Seite

Die Bewertung ist sehr ambitioniert. Das KGV liegt bei 65 und das Vorwärts-KGV bei 39, das die erwarteten Gewinne als Grundlage nimmt. Die Applovin-Aktie ist teuer, selbst für Tech-Verhältnisse. Und sie gilt als extrem schwankungsanfällig. Das zeigte sich schon 2022, als der Kurs in der Inflationskrise um mehr als 90 Prozent einbrach. Zwar folgte später eine spektakuläre Erholung bis über 700 Dollar. Doch das Risiko bleibt.

Unterm Strich ist AppLovin ein Paradebeispiel für einen Hochrisiko-Highflyer. Starkes Wachstum, enorme Gewinne, aber brutal anfällig für Rückschläge. Anleger sollten wissen: Hier winken große Chancen. Doch wer einsteigt, braucht starke Nerven und ein Risikopolster. Zusätzlich muss das Geschehen genau beobachtet werden: Quartalszahlen checken, Newsletter bei der IR-Abteilung abonnieren und das Marktumfeld genau beobachten.

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