Nach ihrem gewaltigen Kurssturz am Freitag konnte sich die Applovin-Aktie am Montag um ca. zwei Prozent im US-Handel erholen und auch am Dienstagvormittag setzt sie ihre Erholung im europäischen Handel fort. Hat die Börse das Ad-Tech-Unternehmen zu stark bestraft?
Die Deutsche Bank sieht es anders
Ja, zumindest wenn es nach Meinung der Experten der Deutschen Bank geht. Sie glauben, dass sich das Chance-Risiko-Verhältnis der Applovin-Aktie durch den Kurssturz letzte Woche deutlich verbessert hat.
Grund für den Kurssturz war die Vorstellung des Google-Projekts Genie, mit dem Nutzer aus Text- und Bildeingaben in Echtzeit interaktive Spielewelten erstellen können. Dies löste an der Börse massive Ängste aus, dass Spieleentwickler und Unternehmen wie Applovin, die einen Großteil ihres Umsatzes in der Gaming-Branche generieren, Nutzer und Einnahmen verlieren könnten.
Die Deutsche Bank kommt zu einer ganz anderen Einschätzung. Sie sieht es als deutlich zu früh an, Genie als disruptive Plattform für die Spielebranche zu klassifizieren. Ganz im Gegenteil.
Die DB-Experten sehen sogar die Möglichkeit, dass das Google-Projekt der Gaming-Industrie Rückenwind verschafft. Genie könnte den Prozess der Spieleentwicklung vereinfachen und beschleunigen, was das Werbegeschäft von Applovin letztlich stärken würde.
Weit weg vom Allzeithoch
Die Börse scheint langsam zu einem ähnlichen Schluss zu kommen wie die Analysten der Deutschen Bank. Die Applovin-Aktie hat seit ihrem Allzeithoch am 22. Dezember 2025 über ein Drittel ihres Wertes eingebüßt. Für manchen Anleger scheint der Zeitpunkt für einen Einstieg in das Werbetechnologieunternehmen gekommen zu sein.
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