Mit einem massiven Crash von 20 Prozent ist die Applovin-Aktie am Donnerstagnachmittag einer der ganz großen Verlierer unter den Werten im US-Leitindex S&P 500. Sie fällt damit auf ein neues 6-Monatstief. Was steckt hinter dem massiven Kurssturz des Ad-Tech-Anbieters?
Die Börse interessiert sich für die Zukunft
Auf den ersten Blick liefern die von Applovin vorgestellten Zahlen eigentlich gute Gründe für einen Kursanstieg. Der Umsatz lag im abgelaufenen Vierteljahr mit 1,66 Milliarden US-Dollar über der Markterwartung von 1,61 Milliarden Dollar. Und auch beim Gewinn je Aktie glänzte Applovin mit 3,24 US-Dollar gegenüber den erwarteten 2,95 Dollar.
Der Werbetechnologieanbieter brilliert mit einer außergewöhnlich hohen operativen Marge. Die bereinigte EBITDA-Marge lag zuletzt bei unglaublichen 84 Prozent. Der Free Cashflow stieg zudem um 88 Prozent auf 1,31 Milliarden US-Dollar.
Aber wie die Börse eben so tickt, interessiert sie sich herzlich wenig für die Vergangenheit und viel mehr für die Zukunft. Und hier zeichnet sich ein Nachlassen der Wachstumsdynamik von Applovin ab. Der für das erste Quartal 2026 in Aussicht gestellte Umsatz von 1,75 bis 1,78 Milliarden US-Dollar liegt zwar ebenfalls über dem Analystenkonsens von 1,70 Milliarden Dollar, aber daraus ergibt sich eine Abschwächung des Wachstums auf 52 Prozent im Jahresvergleich.
Gegenüber dem letzten Quartal würde der Umsatz nur noch um ca. sechs Prozent zulegen. Das war der Börse offenbar zu wenig.
Ein ganz heißes Eisen
Die Applovin-Aktie ist derzeit ein ganz heißes Eisen an der Börse. Innerhalb von knapp zwei Monaten hat sich ihr Kurs halbiert. Hier kann man sich ordentlich die Finger verbrennen oder aber starke Gewinne einfahren. Nichts für Anleger mit schwachen Nerven.
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