Die Kursentwicklung der Applovin-Aktie war in der letzten Woche nichts für Aktionäre mit schwachen Nerven. Von Montag bis Donnerstag brach der Kurs des Werbetechnologieanbieters um satte 22 Prozent ein. Am Freitag konnte sich Applovin mit einem Kursgewinn von acht Prozent leicht erholt ins Wochenende verabschieden. Was sorgte für die enormen Kursschwankungen in den letzten Tagen?
Die Gaming-Branche in Aufruhr
Die Gaming-Branche ist derzeit in Aufruhr. Auslöser ist ein neues KI-Modell namens „Genie“ aus dem Hause Google.
Genie versetzt Gamer in die Lage, mithilfe einiger einfacher Prompts und dem optionalen Hochladen eigener Fotos ihre eigenen virtuellen Spielewelten zu erschaffen. Noch befindet sich Genie in der Prototypenphase, doch allein das hat für ein Erdbeben in der gesamten Gaming-Industrie gesorgt.
Die Börse ist in größter Sorge, dass Google mit seinem neuen Modell früher oder später die Arbeit der Spieleentwickler überflüssig machen könnte. Das dürfte auch Applovin treffen, denn das Ad-tech-Unternehmen ist nach wie vor sehr stark von den Erlösen aus der Spieleindustrie abhängig.
Zu Recht?
Zum Wochenschluss sorgten aber gute Quartalsergebnisse der Gaming-Riesen Take-Two Interactive und Roblox für etwas positive Stimmung in der Gaming-Branche. Viele Analysten glauben nicht daran, dass Google Genie zu einer raschen Erosion der Branchenumsätze und -gewinne führen dürfte.
Mit einem Forward-KGV von 28 ist die Applovin-Aktie so günstig zu haben, wie schon lange nicht mehr. Für risikoaffige Anleger hat der Technologietitel derzeit sicherlich einen großen Charme.
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