Apple: Was läuft schief beim Tech-Giganten?

Apple stolpert ins Börsenjahr 2026. Der Kurs schwächelt, Analysten bremsen Hoffnungen und ausgerechnet ein Prestigeprojekt wird zum Klotz am Bein.

Auf einen Blick:
  • Apple: Aktie klar im Minus
  • Analysten dämpfen Erwartungen
  • iPhone-Wachstum lahmt
  • Vision Pro floppt
  • Bewertung wirkt zu hoch

Apple startet holprig ins Jahr 2026 und liegt mit rund 4,9 Prozent im Minus. Analysten werden vorsichtiger, die Fantasie schwindet, der Glanz bekommt Risse. Besonders eine Baustelle steht sinnbildlich für die wachsenden Zweifel.

Apple Aktie Chart

Das sind die Gründe für Apples Schwäche

Das Investmenthaus „Raymond James Financial“ bremst die Erwartungen deutlich. Die Investmentbank sieht kaum Luft nach oben und stuft die Aktie nur noch als durchschnittlich ein. Gründe gibt es viele:

  • Das iPhone wächst zu langsam
  • Neue Impulse fehlen.
  • Apple bleibt stark von chinesischen Lieferketten abhängig
  • Auch die Bewertung schreckt ab. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt klar über dem Branchenniveau

Für viele Investoren wirkt die Aktie schlicht zu teuer.

Apple: Aktie hinkt hinterher

Der Blick auf die Kursentwicklung ernüchtert. Trotz ordentlicher Verkäufe des iPhone 17 kam die Aktie im Jahresvergleich nur moderat voran. Andere Tech-Werte zogen deutlich davon. Auch beim Thema KI fehlt bislang der große Wurf. Apples Strategie überzeugt viele Beobachter nicht.

Das ist Apples Problemfall

Zum Problemfall entwickelt sich die Vision Pro. Die einst gefeierte Virtual- und Augmented-Brille entpuppt sich als Ladenhüter. Die Verkaufszahlen bleiben winzig. Produktion und Marketing laufen bereits auf Sparflamme. Der Markt für teure VR-Brillen existiert kaum. Die große Zukunftsvision verpufft. Der finanzielle Beitrag bleibt unbedeutend.

Woher soll der nächste Schub kommen?

Ganz düster ist das Bild jedoch nicht. Operativ liefert Apple weiterhin ab. Umsatz und Gewinn legten zuletzt spürbar zu. Vor allem das Service-Geschäft wächst stark und bringt hohe Margen. Das riesige Geräte-Ökosystem bleibt ein Faustpfand.

Analysten setzen auf den Produktzyklus und strengere Kostenkontrolle. Große Kurssprünge erwarten sie nicht. Ende Januar rücken die Quartalszahlen in den Fokus. Dann muss Apple zeigen, ob der Konzern mehr kann als nur verwalten.

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