Historische Rückblicke belegen, dass Apple in Krisenzeiten starke Verluste hinnehmen musste:
- Bis zu 80 Prozent während der Dot-Com-Blase
- 61 Prozent in der Finanzkrise
- Rund 30 Prozent bei kleineren Marktverwerfungen wie 2018 oder dem COVID-Schock.
Auch scheinbar stabile Phasen schützen nicht vor plötzlichen Rückschlägen.
Das sind Apples Risikofaktoren
Drei große Risikofaktoren stehen im Mittelpunkt. Erstens sinkt die Qualität der Gewinnberichte. Der operative Cashflow ging 2025 um fast 6 Prozent zurück, während der ausgewiesene Nettogewinn um 19 Prozent stieg. Die Diskrepanz zwischen Einnahmen und tatsächlichem Geldfluss weckt Misstrauen. Gleichzeitig wachsen die Forderungen schneller als die Umsätze, was Spielraum für Gewinnwarnungen lässt.
Apple Aktie Chart
Zweitens verunsichern Führungskräftewechsel und Governance-Probleme. Wichtige Manager wie CFO, COO und Vizepräsidenten haben das Unternehmen verlassen. Hinzu kommt, dass Top-Manager Aktien verkauft haben. Strategisches Wissen geht verloren, und die Börse reagiert nervös auf die wachsende Unsicherheit.
Drittens drohen sinkende Margen durch zunehmenden Wettbewerb und regulatorischen Druck. Steigende Kosten bei Komponenten und Druck im Preissegment belasten die Profitabilität der iPhone- und Service-Sparte. Neue Technologien und globale Vorschriften erhöhen den Kostendruck zusätzlich.
Apple ist nicht immun gegen Abstürze
Die Kombination aus historischen Volatilitäten, internen Herausforderungen und externem Druck macht deutlich: Apple ist nicht immun gegen Abstürze. Selbst in guten Marktphasen können negative Nachrichten, Gewinnwarnungen oder Managementwechsel Kurse deutlich drücken. Anleger müssen auf Turbulenzen vorbereitet sein, während Apple trotz seines Rufs unter der Oberfläche Risiken zu tragen hat.
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