Seit ihrem Jahrestief am 20. Januar konnte die Apple-Aktie wieder um fast zehn Prozent zulegen. Geben die guten Quartalszahlen und Prognosen dem Tech-Giganten wieder neuen Schwung?
Mehr oder weniger optimistische Banken
Die Vorstellung der Quartalszahlen von Apple sorgte in der Tat für jede Menge gute Stimmung. Und das auch zu Recht, denn Apple konnte im Schlussquartal 2025 ein Umsatzplus von 23 Prozent beim iPhone erzielen, was die Erwartungen weit übertraf. Auch die Bruttomarge von 46 Prozent lag über den Konsensschätzungen, was vor allem dem Erfolg der teureren und margenstärkeren Pro-Modelle geschuldet war.
Neben den starken Verkaufszahlen der iPhone-17-Serie sorgte auch das wachsende Service-Geschäft für gute Laune unter Anlegern.
Als Reaktion auf die guten Quartalszahlen und die positive Prognose hoben zahlreiche Analysten ihre Kursziele für die Apple-Aktie an. Mit Goldman Sachs, Bernstein Research, JPMorgan und Wedbush empfehlen gleich vier Schwergewichte der Analystenszene die Aktie zum Kauf. Die Kursziele dieser Banken und Analysehäuser liegen zwischen 310 und 330 US-Dollar.
Aber es gibt auch weniger optimistische Stimmen. Jefferies und die UBS raten nur zum Halten der Apple-Aktie und sehen mit Kurszielen von 287 bzw. 280 US-Dollar fast gar kein Potenzial für den iPhone-Hersteller.
Und nicht vergessen werden sollte, dass es mit Barclays auch einen Pessimisten unter den Banken gibt. Die Analysten der britischen Banken glauben mit einem Kursziel von 239 Dollar an ein Downside der Apple-Aktie.
Alles hängt am iPhone
Der Erfolg von Apple steht und fällt weiterhin mit dem iPhone. In diesem Zusammenhang dürfte 2026 ein sehr spannendes Jahr werden. Gerüchten zufolge könnte der Konzern im Herbst erstmals eine faltbare Version seines Erfolgsmodells auf den Markt bringen.
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