Apple-Aktie: Wackelt der Chefsessel beim Börsengiganten?

Apple plant offenbar die Zeit nach CEO Tim Cook und arbeitet an einer geregelten Nachfolge. Aktuell verzeichnet die Aktie 3,47 Billionen Euro Börsenwert.

Auf einen Blick:
  • Aufsichtsrat plant Zeit nach CEO Tim Cook
  • Nachfolgegespräche laufen, offizieller Termin offen
  • John Ternus als interner Favorit gehandelt
  • Weitere Spitzenposten bereits per Nachfolge geregelt

Bei Apple wackelt nicht das iPhone, sondern der Chefsessel: Hinter den Kulissen läuft die Nachfolge für Tim Cook heißer, als es der Konzern nach außen zeigt! Die „Financial Times“ berichtet, der Aufsichtsrat arbeite gezielt an der Zeit nach dem 65-jährigen CEO, der seit 2011 an der Spitze steht. Nach Jahren an der Spitze rückt damit die Frage in den Mittelpunkt, wer Apple als Nächstes führt.

Es geht nicht um einen Notausgang, sondern um einen geplanten Ausstieg. Die Nachfolge wird vorbereitet wie ein Stabwechsel bei laufendem Motor. Die Frage ist nur: Wann macht Apple aus Flurfunk eine offizielle Ansage – und wer steht dann vorne auf der Bühne?

Wer beerbt den „Betriebsleiter“ von Apple?

Tim Cook ist seit 1998 dabei, zuerst als der Mann für Lieferketten und Produktion. Er hat die Fertigung nach Asien gezogen und dafür gesorgt, dass Apple Geräte in Massen bauen kann und trotzdem hohe Margen einfährt. 2011 übernahm er von Steve Jobs den Chefsessel und ist seitdem das ruhige Gesicht des Konzerns. Laut Bericht prüft der Aufsichtsrat jetzt konkret, wie die Zeit nach Cook aussehen soll – inklusive der Option, dass er schon im nächsten Jahr abtritt.

Im Rennen um die Nachfolge fällt intern wohl vor allem ein Name: John Ternus. Er führt die Hardware-Truppe, also den Bereich, der iPhone, iPad und Mac auf die Straße bringt. Wenn es einen internen Kandidaten gibt, der die DNA des Ladens kennt und direkt an den Geldmaschinen sitzt, dann ihn. Apple schweigt, es gibt keinen bestätigten Zeitplan. Klar ist nur: Vor den nächsten Zahlen zum Weihnachtsquartal soll kein Wechsel verkündet werden. Cook bleibt vorerst im Chefbüro, aber die Diskussion läuft.

Apple ist ein Börsenbrett

An der Börse spielt Apple in einer Liga, in der schon ein Windhauch die Indizes bewegt. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 3,47 Billionen Euro, der Kurs der Aktie heute bei etwa 235 Euro. Nach einer Talsohle ungefähr wieder auf dem Niveau von Jahresbeginn – jede Meldung zur Chefetage kann hier die Stimmung drehen. Kommt mit Ternus ein Mann aus dem eigenen Maschinenraum nach oben, liest der Markt das als „weiter so, nur mit neuem Namensschild“. Ein Kopf von außen wäre ein Stilbruch – ein Signal, bei dem viele erst mal nervös auf den Verkaufsknopf linsen.

Dass es Apple ernst ist mit dem Generationenwechsel, zeigt die zweite Reihe. Finanzchef Luca Maestri gab seinen Posten zum 1. Januar 2026 ab, Nachfolger wurde Kevan Parekh, zuvor zuständig für Finanzplanung und -analyse. Chief Operating Officer Jeff Williams übergab an Sabih Khan, der vorher schon darauf achtete, dass Produktion und Abläufe nicht auseinanderfliegen. Die Botschaft: Apple will nicht am Tropf einzelner Köpfe hängen. Vor diesem Hintergrund wirkt die Debatte um Tim Cook wie der letzte große Stein im Mosaik. Spannend wird es in dem Moment, in dem Apple die Nachfolge mit einem Satz in einer Pressemitteilung besiegelt – dann zeigt sich, ob der Markt den Wechsel als Routine abhakt oder den Kurs einmal durchschüttelt.

Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 04. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)