Die Services von Apple laufen richtig rund. Eine aktuelle Umfrage von Evercore ISI unter rund 3.500 Smartphone-Nutzern zeigt beeindruckende Zahlen. Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben pro Nutzer sind auf etwa 13 Dollar gestiegen. Vor drei Jahren lag dieser Wert noch bei rund 9 Dollar. Das entspricht einem Plus von fast 50 Prozent.
Der Grund für diesen Anstieg ist klar. Immer mehr Nutzer greifen zu den verschiedenen Service-Angeboten von Apple. Analyst Amit Daryanani von Evercore ISI spricht von einer breiteren Akzeptanz der Anwendungen und einer Verschiebung hin zu höherwertigen Angeboten. Er bestätigt sein Outperform-Rating mit einem Kursziel von 330 Dollar.
Die Zahlen im Detail sprechen eine deutliche Sprache. Rund 63 Prozent der Befragten nutzen mittlerweile AppleCare oder Apple One, verglichen mit durchschnittlich 44 Prozent in den vergangenen drei Jahren. Apple Pay wird von etwa 40 Prozent verwendet, gegenüber 30 Prozent im Dreijahresdurchschnitt. Auch iCloud legt zu: Nur noch 15 Prozent nutzen den Dienst gar nicht, früher waren es 24 Prozent. Gleichzeitig haben jetzt 28 Prozent ein 2-TB-Abonnement, vor drei Jahren waren es lediglich 11 Prozent.
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Apple TV schlägt Amazon Prime Video
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei Apple TV. Der Streaming-Dienst hat sich laut der Umfrage zum zweitbeliebtesten Service entwickelt und Amazon Prime Video überholt. Rund 54 Prozent der Befragten nutzen Apple TV, verglichen mit etwa 34 Prozent im Dreijahresdurchschnitt. Auch Apple Music kann zulegen und erreicht nun etwa 61 Prozent der Nutzer, gegenüber rund 44 Prozent zuvor.
Bei Apple Intelligence zeigt sich hingegen ein gemischtes Bild. Die Bereitschaft zum Upgrade wegen KI-Features liegt bei etwa 44 Prozent und ist damit um 2 Prozentpunkte gesunken. Daryanani sieht jedoch Potenzial für die kommende Version von Apple Intelligence 2.0 und die neue personalisierte Siri, die noch in diesem Jahr erscheinen soll. Immerhin 61 Prozent der Befragten würden für ein personalisiertes Siri-Abo bezahlen.
Das Service-Geschäft entwickelt sich für Apple zum echten Wachstumstreiber. Die steigenden Nutzerzahlen und höheren Ausgaben pro Kunde zeigen, dass die Strategie aufgeht. Für Anleger bleibt die Aktie damit weiterhin interessant.
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