Apple macht in Indien dicht. Der Konzern aus Cupertino hat ein indisches Gericht angerufen, um die Competition Commission of India daran zu hindern, auf seine weltweiten Finanzdaten zuzugreifen. Hintergrund ist eine laufende Untersuchung zum App Store. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete gestern darüber.
Dass Apple sich wehrt, überrascht wenig. Niemand gibt gerne Einblick in die eigenen Bücher, schon gar nicht, wenn es um globale Geschäftszahlen geht. Die indische Wettbewerbsbehörde ermittelt offenbar wegen möglicher wettbewerbswidriger Praktiken im App Store. Apple will verhindern, dass sensible Finanzdaten in die Hände der Regulierer gelangen.
Indien wird zum Problem für die Tech-Riesen
Der Fall zeigt, wie unbequem Indien für die großen Tech-Konzerne wird. Das Land hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Wachstumsmarkt entwickelt. Gleichzeitig verschärfen die Behörden dort den Druck auf ausländische Unternehmen. Apple ist nicht das erste Opfer. Auch Google und andere mussten bereits Federn lassen.
Die Frage ist jetzt, wie das Gericht entscheidet. Bekommt die Wettbewerbsbehörde Zugriff auf die Daten, könnte das für Apple teuer werden. Bleibt der Konzern erfolgreich mit seiner Blockade, gewinnt er Zeit. Für Anleger bedeutet das vor allem eines: Indien bleibt ein regulatorisches Risiko, das man im Auge behalten sollte. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung könnte Signalwirkung haben.
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