Apple macht wieder das, was der Konzern am besten kann. Gezielt kleinere Unternehmen schlucken und die Technologie dann still und heimlich in die eigenen Produkte einbauen. Diesmal hat es das israelische Startup Q.ai erwischt, das sich auf künstliche Intelligenz im Audio-Bereich spezialisiert hat. Finanzielle Details? Fehlanzeige. Apple schweigt wie üblich.
Interessant ist vor allem der Gründer. Aviad Maizels hatte bereits 2013 sein Unternehmen PrimeSense an Apple verkauft. Offenbar hat er einen guten Draht nach Cupertino. Q.ai hatte zwar noch kein fertiges Produkt auf dem Markt, arbeitete aber an Technologien zur Verbesserung von Kommunikation. Hinter dem Startup standen namhafte Investoren wie GV, Kleiner Perkins und Spark Capital.
Die AirPods werden schlauer
Johny Srouji, Apples Technikchef für Hardware, begrüßte das Q.ai-Team bereits offiziell. Er bezeichnete es als wichtigen Zugewinn für zukünftige Audio-Innovationen. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die AirPods sollen offensichtlich noch intelligenter werden. Live-Übersetzung und adaptive Geräuschunterdrückung gibt es bereits. Was kommt als Nächstes?
Apple steht unter Druck. Die Konkurrenz prescht bei KI-Modellen vor, und Tim Cook muss liefern. Erst im vergangenen Monat ging Apple eine Partnerschaft mit Google ein, um bestimmte Gemini-Modelle in die Apple Intelligence-Dienste zu integrieren. Cook hat klargemacht, dass er die KI-Roadmap durch strategische Übernahmen beschleunigen will. Q.ai passt da perfekt ins Bild. Die Audio-KI könnte nicht nur AirPods verbessern, sondern auch Siri endlich auf ein neues Level heben. Anleger dürfen gespannt sein, was Apple aus dieser Übernahme macht.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
