Apple Aktie: iMac mit M6-Chip

Symbolbild, KI-generiert

Neue M6-Rechner ergänzen Apples Kreativ-Abo mit KI-Funktionen und Updates für Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro.

Auf einen Blick:
  • iMac erhält M6-Prozessor mit bis zu zwölf Kernen
  • 14-Zoll-MacBook Pro startet bei 1.999 Dollar
  • Creator-Studio-Updates kommen im November kostenlos
  • Apple-Aktie zeitweise rund ein Prozent im Plus

Apple legt bei seinen Rechnern nach. Nach dem Mac Mini bekommen nun auch der iMac und das 14-Zoll-MacBook Pro den M6-Prozessor. Zusätzlich frischt der Konzern sein Kreativ-Abo auf.

Der neue iMac im Detail

Der iMac mit M6 kommt mit einer bis zu zwölf Kerne starken CPU, also zwei Kerne mehr als zuvor. Beim Tempo gibt Apple große Sprünge an: Auf dem Gerät laufende KI-Funktionen sollen bis zu fünfmal schneller arbeiten als mit dem M4. Gegenüber dem beliebtesten Intel-iMac verspricht der Konzern ein bis zu 18-fach höheres Tempo.

Das 24-Zoll-Display mit 4,5K-Auflösung bleibt. Neu sind unter anderem Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und ein schnelleres Ethernet. Der Rechner läuft mit macOS 27 samt Apple Intelligence und überarbeitetem Siri. Es gibt ihn in sieben Farben.

Vorbestellungen starten am 28. Oktober, im Handel ist der iMac ab dem 6. November. Die Preise beginnen bei 1.499 Dollar für die Variante mit zehn Kernen. Das Topmodell mit zwölf Kernen kostet ab 1.699 Dollar.

MacBook Pro und Creator Studio

Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 startet bei 1.999 Dollar. Apple nennt bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher als Standard, konfigurierbar bis 32 Gigabyte. In 30 Minuten lädt der Akku auf bis zu 50 Prozent.

Parallel dazu erweitert Apple sein Abo Creator Studio. Final Cut Pro erhält Effekte von MotionVFX, Logic Pro einen KI-Assistenten in der Beta-Phase. Pixelmator Pro bekommt die Funktion Generate Fill, mit der Nutzer Bildteile per Textbeschreibung verändern. Bestehende Abonnenten erhalten die Updates im November kostenlos. Neukunden zahlen in den USA 12,99 Dollar im Monat.

Wer einen neuen Mac oder ein passendes iPad kauft, bekommt drei Monate gratis. Das dürfte den Absatz der Geräte flankieren und Abos anschieben.

Börse und Termine

Die Aktie reagierte moderat. An der Nasdaq notierte sie zeitweise rund ein Prozent im Plus bei gut 347 Dollar, nachdem der Vortag leicht im Minus geendet hatte.

Der Blick richtet sich nun auf die Zahlen am 2. November. Dann dürfte auch die Frage eine Rolle spielen, wie stark die Displayprobleme beim ersten faltbaren iPhone belasten. Apple räumte sie ein und tauscht betroffene Geräte aus. Der Verkaufsstart des iMac am 6. November folgt wenige Tage später.

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