Es ist eine dieser Meldungen, die Apple ungern liest. Nikkei Asia berichtet, dass das erste faltbare iPhone in der Engineering-Testphase auf mehr Probleme stößt als erwartet. Die Ingenieure kämpfen, die Zulieferer werden bereits informiert, und die Apple-Aktie fiel daraufhin um 4,3 Prozent.
Mehrere mit der Sache vertraute Personen bestätigen gegenüber Nikkei, dass die Herausforderungen in der Entwicklung komplexer sind und mehr Zeit benötigen als gedacht. Im schlimmsten Fall könnte sich der erste Auslieferungstermin um mehrere Monate verschieben. Einige Komponentenlieferanten wurden bereits darauf hingewiesen, dass es möglicherweise zu Verzögerungen im Produktionsplan kommt.
„Es stimmt, dass während der frühen Testproduktionsphase mehr Probleme als erwartet aufgetaucht sind“, zitiert Nikkei eine mit der Sache vertraute Person. „Die aktuelle Situation könnte den Massenproduktionszeitplan gefährden.“ Und dann noch dieser Satz: „April ist eine entscheidende Phase des Engineering Verification Tests, und dieser Monat bis Anfang Mai ist extrem kritisch.“
Nicht die Chips, sondern die Technik
Interessant dabei: Eine andere Quelle betont ausdrücklich, dass die drohende Verzögerung nichts mit dem bekannten Engpass bei Speicherchips zu tun hat. Es geht schlicht um die Engineering-Probleme des ersten faltbaren iPhones. „Apple und die Lieferkette arbeiten unter einem angespannten Zeitplan, und die aktuellen Lösungen reichen nicht aus, um die technischen Herausforderungen vollständig zu lösen.“
Nikkei hatte bereits im Januar berichtet, dass Apple fuer das zweite Halbjahr 2026 einen Flaggschiff-Launch plant, bestehend aus dem faltbaren Modell sowie zwei weiteren iPhones mit verbesserten Kameras und größeren Displays. Zudem hatte Apple die Produktion des Standardmodells auf Anfang 2027 verschoben, um Ressourcen für die Premium-Linie freizumachen.
Apple Inc. Aktie Chart
7 bis 8 Millionen Einheiten, wenn alles klappt
Geplant sind laut Nikkei zunächst 7 bis 8 Millionen Einheiten des Falt-iPhones. Das entspricht weniger als 10 Prozent des gesamten geplanten Produktionsvolumens der neuen Modellreihe. Samsung und Huawei verkaufen seit 2019 faltbare Smartphones, Apple ist also demnach der späte Starter in diesem Segment.
Ob das faltbare iPhone zum geplanten Zeitpunkt kommt, ist nun offen. Klar ist: Die Aktie hat die Nachricht nicht goutiert. Und wer gedacht hatte, Apple würden Produktionsprobleme erspart bleiben, weil sie eben später dran sind als die Konkurrenz, der hat sich wohl geirrt.
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