Politischer Gegenwind für Apple. Drei demokratische US-Senatoren fordern den iPhone-Konzern sowie Google dazu auf, die Plattform X samt integriertem Chatbot Grok aus den jeweiligen App-Stores zu verbannen. Der Vorwurf wiegt schwer und könnte für beide Tech-Giganten unangenehm werden.
Die Senatoren werfen X vor, die Verbreitung nicht einvernehmlicher sexueller Bilder von Frauen und Minderjährigen zu ermöglichen. Besonders der KI-Chatbot Grok steht dabei im Fokus der Kritik. Für Apple bedeutet das zunächst einmal eines: unangenehme Schlagzeilen und politischen Druck aus Washington.
Die Forderung kommt nicht von irgendwoher. Die demokratischen Senatoren machen Ernst und verlangen konkrete Schritte von den beiden größten App-Store-Betreibern der Welt. Apple und Google müssten nun reagieren, wobei beide Unternehmen sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert haben.
Apple zwischen Politik und Geschäft
Die Situation ist für Apple heikel. Einerseits will man sich nicht dem Vorwurf aussetzen, problematische Inhalte zu dulden. Andererseits ist X nach wie vor eine der meistgenutzten Apps im App Store. Ein Rauswurf würde Millionen Nutzer treffen und könnte rechtliche Auseinandersetzungen nach sich ziehen.
Wie Apple mit dieser Forderung umgehen wird, bleibt abzuwarten. Der Konzern hat in der Vergangenheit bereits Apps aus seinem Store entfernt, wenn diese gegen die Richtlinien verstießen. Ob X und Grok tatsächlich verschwinden werden, hängt wohl davon ab, wie sehr der politische Druck zunimmt und ob weitere Untersuchungen die Vorwürfe erhärten.
Anleger sollten die Entwicklung im Auge behalten. Zwar dürfte der direkte finanzielle Einfluss begrenzt sein, doch solche Kontroversen können das Image des Konzerns belasten. Die kommenden Tage werden zeigen, wie ernst Apple die Forderungen nimmt.
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