Apple bereitet sich auf einen der produktivsten Launch-Zyklen der letzten Jahre vor. Bis Ende 2026 sollen bis zu 16 neue Geräte auf den Markt kommen. Das geht aus Berichten hervor, die sich auf Lieferkettenquellen und Branchenanalysten stützen.
Die Produktoffensive umfasst alle Kernsegmente: neue iPhones, Apple Watches, aktualisierte Macs und iPads. Einige dieser Produkte sollen zuvor auf die Fertigstellung der überarbeiteten Siri gewartet haben. Der KI-Assistent ist nun in der Beta-Phase und soll in den kommenden Monaten starten.
Das bietet die Produktpalette
Im Mittelpunkt der Gerüchte steht das lang erwartete faltbare iPhone Ultra. Es soll ein 7,7 Zoll großes inneres Display und einen 5,3 Zoll großen externen Bildschirm erhalten. Die iPhone-18-Pro-Modelle könnten mit dem A20-Pro-Chip, einer kleineren Dynamic Island und verbesserter Kameratechnik ausgestattet sein.
Auch bei Wearables und Computern tut sich etwas:
– Apple Watch Series 12 und Ultra 4: schnellere Prozessoren, möglicherweise Touch ID und neue Sensoren
– iPad (Einstiegsmodell): A18- oder A19-Chip mit Apple-Intelligence-Unterstützung
– iPad mini: OLED-Display und besserer Schutz gegen Wasser
– Mac Studio, Mac mini, iMac: Umstellung auf M5-Prozessoren im Laufe des Jahres
– 14-Zoll MacBook Pro: neuer M6-Chip in Entwicklung
Preiserhöhungen und Kursentwicklung
Parallel zu den Launch-Plänen zog Apple die Preise für einige MacBook- und iPad-Modelle an. Grund sind gestiegene Speicher- und Kosten. Das Unternehmen führt dies auf die hohe Nachfrage aus KI-Rechenzentren zurück.
Die Apple-Aktie notierte am Freitag bei 268,00 Euro – ein Minus von 0,61 Prozent. Auf Wochensicht legte der Kurs um 7,41 Prozent zu, seit Jahresbeginn um knapp 16 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 274,85 Euro, der aktuelle Kurs etwa 2,5 Prozent darunter.
Am 30. Juli veröffentlicht Apple die Zahlen zum dritten Fiskalquartal 2026. Der Bericht dürfte Aufschluss darüber geben, ob die massive Produktoffensive auch finanziell trägt.
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