Anheuser-Busch InBev will den Standort Jacksonville im US-Bundesstaat Florida mit 30 Millionen Dollar aufrüsten. Der Brauereikonzern teilte heute mit, dass das Geld in die Modernisierung von Brau- und Verpackungstechnik fließt – sowohl in der Brauerei als auch in der angeschlossenen Dosenabfüllanlage. Ziel ist es, die Kapazitäten am Standort auszubauen.
Modernisierung soll Effizienz und Leistung erhöhen
Mit der Investition bringt AB InBev die Anlagen in Jacksonville technisch auf einen neueren Stand. Erneuert werden demnach Teile der Brauausrüstung sowie Verpackungslinien, um Abläufe effizienter zu machen. Parallel dazu plant der Konzern, die Gesamtkapazität des Werks zu steigern. Konkrete Angaben zum Umfang der Erweiterung oder zu einem Zeitplan machte das Unternehmen nicht.
Jacksonville gehört zu den Produktionsstandorten von Anheuser-Busch in den USA und kombiniert Brauerei und Dosenabfüllung an einem Ort. Das ermöglicht eine integrierte Fertigung und kann Wege sowie Abstimmungsaufwand reduzieren.
Signal für die Bedeutung des US-Geschäfts
Die USA bleiben für AB InBev ein Schlüsselmarkt, auch wenn das Unternehmen dort zuletzt mit Gegenwind zu kämpfen hatte. Investitionen in bestehende Werke deuten darauf hin, dass der Konzern seine industrielle Basis in den Vereinigten Staaten weiter festigen will. Eine modernere Technik kann helfen, Kosten zu senken und die Produktion flexibler an Nachfrageverläufe anzupassen.
Wie stark sich die Maßnahme auf die operative Marge auswirkt, lässt sich derzeit nicht beziffern. Für Anleger wird entscheidend sein, ob die Modernisierung mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend fragmentierten Biermarkt stärkt.
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