Analog Devices hat im dritten Geschäftsquartal 2026 abgeliefert, was der Aktienkurs in den vergangenen Monaten bereits andeutete: ein Rekordergebnis mit kräftigem Rückenwind aus KI-Nachfrage und Rechenzentren. Der Chiphersteller meldete einen Umsatz von 4,02 Milliarden Dollar — ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und deutlich über den Erwartungen der Analysten von rund 3,91 Milliarden Dollar.
Der Nettogewinn kletterte auf 1,34 Milliarden Dollar, nach 518,5 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Je Aktie entspricht das 2,74 Dollar verwässertem Ergebnis, bereinigt lag der Gewinn bei 3,45 Dollar je Anteilsschein — elf Cent mehr als von Analysten erwartet. Die operative Marge sprang auf 40,1 Prozent, ein Anstieg um mehr als elf Prozentpunkte.
Wachstumstreiber Rechenzentren und Industrie
CEO Vincent Roche führte das starke Abschneiden auf breit angelegte Nachfrage zurück, angetrieben insbesondere durch die Segmente Data Center und Industrial. Der Konzern habe seine eigene Prognose bei Umsatz, Marge und Gewinn übertroffen. Diese Kombination aus Innovation, enger Kundenanbindung und flexibler Fertigung soll das Unternehmen in der aktuellen KI-Welle positionieren.
Auch die Cash-Generierung überzeugt: Auf Basis der vergangenen zwölf Monate erwirtschaftete Analog Devices einen freien Cashflow von 4,9 Milliarden Dollar, das entspricht 36 Prozent des Umsatzes. Allein im dritten Quartal flossen 1,7 Milliarden Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurück.
Ausblick übertrifft die eigene Rekordmarke
Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz von 4,3 Milliarden Dollar, plus/minus 100 Millionen Dollar — nochmals über dem bereits starken abgelaufenen Quartal. Beim bereinigten Gewinn je Aktie visiert das Management eine Spanne um 3,86 Dollar an, das reguläre Ergebnis soll bei 3,14 Dollar liegen.
CFO Richard Puccio verwies auf eine sich über Produktportfolio und Regionen hinweg verstärkende Nachfrage, die sich in diesem Rekordausblick widerspiegele. Der Vorstand hat zudem eine Quartalsdividende von 1,10 Dollar je Aktie beschlossen, zahlbar am 15. September an Aktionäre, die am 1. September im Register stehen.
Die Aktie reagierte im vorbörslichen Handel zunächst moderat mit einem Plus von unter einem Prozent auf rund 380 Dollar. Nach einem Kursrücksetzer in den vergangenen Monaten liefert das Rekordquartal nun frische Argumente für die nächste Handelsphase — die Reaktion der kommenden Tage wird zeigen, wie nachhaltig der Optimismus am Markt ausfällt.
Analog Devices-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Analog Devices-Analyse vom 19. August liefert die Antwort:
Die neusten Analog Devices-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Analog Devices-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
