Europas größter Vermögensverwalter Amundi hat das Geschäftsjahr 2025 mit Bestmarken abgeschlossen und plant eine kräftige Gewinnausschüttung. Während Rekord-Zuflüsse in ETFs das Wachstum treiben, kündigt das Management heute eine strategische Neuausrichtung beim US-Engagement an. Warum wendet sich der Branchenriese ausgerechnet jetzt von der Weltleitwährung ab?
Rekord-Zuflüsse und hohe Ausschüttungen
Amundi verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr Nettozuflüsse von 88 Milliarden Euro – ein neuer Rekordwert. Das verwaltete Vermögen kletterte zum Jahresende auf 2,38 Billionen Euro, während das Vorsteuerergebnis im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent stieg.
Die starke Kapitalbasis ermöglicht eine attraktive Aktionärsstrategie:
* Dividende: Vorschlag von 4,25 Euro pro Aktie für 2025.
* Aktienrückkauf: Start eines Programms über 500 Millionen Euro.
* Quartalsbilanz: Im vierten Quartal übertraf das Unternehmen mit Nettozuflüssen von 20,9 Milliarden Euro die Markterwartungen deutlich.
Besonders das Geschäft mit passiven Produkten sowie die Expansion in Asien und im Drittvertrieb erwiesen sich dabei als wesentliche Ertragssäulen.
Strategische Wende beim US-Dollar
Trotz der starken Bilanz sorgt eine Ankündigung für Aufsehen: Amundi plant, die Gewichtung von US-Dollar-Vermögenswerten im laufenden Jahr deutlich zu reduzieren. Das Management begründet diesen Schritt mit Bedenken hinsichtlich der künftigen US-Wirtschaftspolitik und deren potenziellen Auswirkungen auf Dollar-Anlagen.
Das Unternehmen empfiehlt seinen Kunden eine Umschichtung in europäische Märkte und Schwellenländer. Geopolitische Unsicherheiten fungieren hierbei als wesentlicher Faktor für die Diversifizierungsbestrebungen. Das künftige Wachstum soll verstärkt durch die starke Marktposition bei ETFs abgesichert werden, die bereits im vergangenen Jahr maßgeblich zum Erfolg beitrugen.
Amundi nutzt die aktuelle operative Stärke und das Rekordvermögen von 2,38 Billionen Euro für eine fundamentale Neupositionierung. Das Ziel ist eine geringere Abhängigkeit von US-Währungsrisiken bei gleichzeitiger Stärkung der Präsenz in Europa und Asien. Die vorgeschlagene Dividende von 4,25 Euro markiert dabei den aktuellen Höhepunkt der Wertsteigerung für die Aktionäre.
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