Am 10. Juni 2026 trifft sich ams-OSRAM mit seinen Aktionären in Premstätten. Die ordentliche Hauptversammlung beginnt um 10:00 Uhr in den Räumen der Gesellschaft an der Tobelbader Straße 30, und wer dabei sein will, muss seinen Anteilsbesitz zum Nachweisstichtag 31. Mai 2026 nachweisen. Die Depotbestätigung muss spätestens bis zum 5. Juni bei der Gesellschaft eingehen.
Was auf der Tagesordnung steht
Die klassischen Punkte sind dabei: Vorlage des Jahres- und Konzernabschlusses für 2025, Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, Wahl des Abschlussprüfers für 2026, Abstimmung über den Vergütungsbericht. Dazu kommen Satzungsänderungen und die Aufhebung eines bedingten Kapitals aus dem Jahr 2017, das schlicht nicht mehr gebraucht wird.
Interessanter wird es beim Tagesordnungspunkt 6: Wahlen in den Aufsichtsrat. Mit Ende der Hauptversammlung laufen die Mandate von Andreas Gerstenmayer und Arunjai Mittal aus. Zwei Sitze werden also neu besetzt. Derzeit besteht das Kontrollgremium auf Kapitalvertreterseite aus vier Frauen und vier Männern, das Mindestanteilsgebot nach österreichischem Aktienrecht ist damit erfüllt.
Zahlen, die man kennen sollte
Das Grundkapital der ams-OSRAM AG beträgt zum Zeitpunkt der Einberufung knapp 998,4 Millionen Euro, aufgeteilt in 99.844.394 Stückaktien. Jede Aktie trägt eine Stimme. Per Ende April hielt die Gesellschaft 304.779 eigene Aktien, aus denen ihr keine Stimmrechte zustehen. Effektiv standen demnach rund 99,5 Millionen Stimmrechte zur Verfügung.
Zum Kontext: ams-OSRAM erzielte 2025 einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit rund 18.500 Mitarbeitende. Die Aktie ist an der SIX Swiss Exchange notiert.
Fristen für aktive Aktionäre
Wer als Aktionär eigene Tagesordnungspunkte einbringen will, brauchte dafür mindestens 5 Prozent des Grundkapitals und musste bis zum 20. Mai aktiv werden. Beschlussvorschläge mit 1 Prozent Anteil sind noch bis zum 29. Mai möglich. Vollmachten für einen Vertreter müssen spätestens am 9. Juni bis 16:00 Uhr Wiener Zeit eingegangen sein. Als unabhängiger Stimmrechtsvertreter steht Mag. Stephan Plankensteiner zur Verfügung.
Routine, ja. Aber zwei freie Aufsichtsratssitze bei einem Unternehmen, das gerade einen tiefgreifenden Umbau hinter sich hat, sind selten nur Formsache.
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