Amphenol baut den Vertrieb für Telekommunikations-, Breitband- und KI-Infrastrukturmärkte in den USA aus. Medienberichten zufolge ging die Einheit Charles Industries am Dienstag eine landesweite Vertriebspartnerschaft mit Rep Com International ein. Impulse für die jüngste Kursbewegung lieferten die vor rund zwei Wochen veröffentlichten Ergebnisse und der Ausblick. Die Aktie stieg gestern um 4,6%.
KI-Geschäft treibt Wachstum und Bestellungen
Amphenol meldete vor rund zwei Wochen für das dritte Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 10,23 Milliarden $. Das entsprach einem Wachstum von 65% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das Management verwies auf eine starke KI-bezogene Nachfrage im IT-Datenkommunikationsgeschäft, breites organisches Wachstum und Beiträge aus Übernahmen. Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie stieg um 74% auf 0,80 $.
Auch die Bestellungen erreichten einen Rekord: Der Auftragseingang belief sich auf 12,17 Milliarden $, ein Zuwachs von 99%.
Für das vierte Quartal 2026 stellte Amphenol einen Umsatz zwischen 10,3 und 10,5 Milliarden $ in Aussicht. Beim bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie erwartet das Unternehmen 0,81 bis 0,83 $.
Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 liegt bei 36,9 bis 37,1 Milliarden $. Den bereinigten verwässerten Jahresgewinn je Aktie veranschlagt Amphenol auf 2,82 bis 2,84 $.
Geplanter Zukauf und Aktiengeschäfte
Amphenol hat außerdem vereinbart, AdvancedPCB von Industrial Growth Partners zu übernehmen. Laut Mitteilung des Verkäufers steht die Transaktion unter dem Vorbehalt der US-regulatorischen Genehmigung und üblicher Abschlussbedingungen. Ein Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht.
Eine am Dienstag veröffentlichte Form-4-Pflichtmitteilung dokumentiert zudem Aktiengeschäfte von CEO Richard Adam Norwitt am Montag. Er übte Optionen auf 799.576 Aktien aus und verkaufte ebenso viele Aktien. Weitere 200.000 Aktien verschenkte er.
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