Goldman Sachs hat Amphenol gestern Medienberichten zufolge in seine US Conviction List aufgenommen. Das Analysehaus behielt die Kaufempfehlung und das Kursziel von 122 $ bei; Komponenten für Rechenzentren ermöglichen seiner Einschätzung nach ein schnelleres Umsatzwachstum als erwartet. Die Amphenol-Aktie steigt heute um 5,9%.
Auch Barclays äußerte sich gestern Medienberichten zufolge zu Amphenol: Das Haus erhöhte sein Kursziel von 100 $ auf 111 $ und bestätigte die Kaufempfehlung.
Rekordumsatz und höhere Prognose
Amphenol hatte am 28. Oktober für das dritte Quartal 2026 Rekordergebnisse gemeldet und den Ausblick angehoben. Das Management verwies auf kräftiges Wachstum in den meisten Absatzmärkten, insbesondere im Bereich IT-Datenkommunikation. Hinzu kamen Beiträge aus Übernahmen.
Der Quartalsumsatz erreichte 10,2 Milliarden $ und lag damit 65% über dem Vorjahreswert. Organisch betrug das Wachstum 37%.
Für das vierte Quartal erwartet Amphenol Erlöse zwischen 10,3 Milliarden $ und 10,5 Milliarden $. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 liegt bei 36,9 Milliarden $ bis 37,1 Milliarden $.
Auch der Auftragseingang fiel hoch aus: Amphenol meldete für das Berichtsquartal Bestellungen über 12,2 Milliarden $. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz betrug 1,19:1, der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie erreichte 0,80 $.
Neues Rückkaufprogramm angekündigt
Amphenol kündigte am 28. Oktober außerdem ein neues Aktienrückkaufprogramm über 4,0 Milliarden $ an. Es soll am 1. Januar 2027 wirksam werden und drei Jahre laufen. Zuvor erwartet das Unternehmen den Abschluss des bestehenden Programms über 2,0 Milliarden $.
Der Verwaltungsrat beschloss zudem eine Erhöhung der Quartalsdividende um 20%. Sie steigt von 0,125 $ auf 0,15 $ je Aktie. Die Auszahlung ist für den 13. Januar 2027 vorgesehen; maßgeblicher Stichtag für die Aktionäre ist der 22. Dezember 2026.
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