Mit einem Verlust von acht Prozent gehörte die American Express-Aktie am Freitag zu den großen Verlierern im Dow Jones-Index und setzte ihren seit Wochen anhaltenden Abwärtstrend fort. Was drückt gegenwärtig auf den Kurs des Kreditkartenriesen?
Weniger Jobs und mehr Inflation
Die American Express-Aktie sah sich am Freitag mit gleich zwei externen Belastungsfaktoren konfrontiert. Der erste war eine Nachricht des Zahlungsabwicklers Block.
Block-CEO Jack Dorsey kündigte an, rund die Hälfte der Belegschaft (rund 4.000 Stellen) zu streichen. Dorsey begründete dies damit, dass KI-Tools es ermöglichen, mit deutlich kleineren Teams effizienter zu arbeiten.
Anleger fürchten nun eine Welle von KI-bedingten Entlassungen bei Gutverdienern. Da American Express die bevorzugte Karte für wohlhabende Kunden ist, wächst die Angst vor sinkenden Konsumausgaben und steigenden Kreditausfällen in dieser Kernzielgruppe.
Die zweite Nachricht, die den Kurs der American Express-Aktie belastete, war die Meldung der US-Erzeugerpreise. Die Inflation auf Herstellerebene stieg im Januar um 0,5 Prozent. Erwartet waren lediglich 0,3 Prozent.
Dies signalisiert dem Markt, dass die Inflation hartnäckiger ist als gehofft. Die Aussicht auf länger anhaltende hohe Zinsen belastet Kreditkartenunternehmen doppelt: zum einen durch höhere Refinanzierungskosten, zum anderen durch den wachsenden Druck auf die Rückzahlungsfähigkeit der Kunden.
Fundamental und technisch angeschlagen
Die American Express-Aktie drängt sich vor diesem Hintergrund aktuell nicht zum Kauf auf. Sie ist sowohl fundamental als auch technisch zu stark angeschlagen.
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